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Metalltechnik: Pfusch soll man melden

Immer wieder bringen schwarze Schafe bei Aufsperrdiensten die ganze Branche in Verruf. Einige Tipps, was man gegen unseriöse Machenschaften tun kann. 

Vor unseriösen Aufsperrdiensten muss gewarnt werden. Seriöse Unternehmen findet man im Firmen A-Z der WK Wien oder mit der App „MeinAufsperrdienst”. Pfuscher sollten unbedingt gemeldet werden.
© Dmitri Ma/Shutterstock Vor unseriösen Aufsperrdiensten muss gewarnt werden. Seriöse Unternehmen findet man im Firmen A-Z der WK Wien oder mit der App „MeinAufsperrdienst”. Pfuscher sollten unbedingt gemeldet werden.

Ein falscher Aufsperrdienst kann teuer kommen. Unqualifizierte Firmen bieten über Hotlines aus dem Ausland ihre Dienste an. Diese illegalen Trupps verursachen viele Schäden und hohe Kosten und schädigen den Ruf und das Ansehen der Schlosser. Die Folge ist, dass seriöse, qualifizierte Aufsperrdienste Probleme haben, Aufträge zu erhalten, da Pfuscher im Internet in Suchmaschinen mit Türöffnungen ab sieben Euro werben, jedoch keine Gewerbeberechtigung und keine Ausbildung haben. Der Schock des Konsumenten ist dann umso größer, wenn die Rechnungen Beträge bis zu 2500 Euro enthalten und sofort bar bezahlt werden müssen.

Was die Landesinnung dagegen unternimmt

Die Landesinnung der Metalltechniker arbeitet eng mit der Arbeiterkammer, dem Verein für Konsumenteninformation und der Polizei zusammen, um auf unseriöse Aufsperrdienste aus dem Ausland aufmerksam zu machen. Sie weist darauf hin, dass man keine Unternehmen kontaktieren sollte, die ohne Angaben des Firmennamens und einer genauen Adresse werben. Bei Internetseiten ist besonders auf das Impressum zu achten.

Checkliste für Konsumenten

Unternehmer können für Konsumenten eine Checkliste bereitstellen, wie sie unangenehme Überraschungen vermeiden können. Hände weg von:

  • obersten Adressen in Suchmaschinen,
  • Firmen auf Aufklebern ohne Namen und Adresse,
  • Firmen, die über ein Call-Center geordert werden,
  • Firmen, deren Adresse außerhalb Österreichs liegt,
  • Angeboten für Türöffnung ab sieben Euro,
  • Firmen ohne Impressum auf deren Web­seite.

Darüber hinaus gilt:

  • Kein Bargeld, sondern die Einzahlungsmöglichkeit auf ein Konto einfordern.
  • Bei Verdacht auf Betrug oder bei Drohung die Polizei rufen.
  • Keine Gegenstände als Pfand mitgeben.


Die Aufsperrdienst-App

Um Pfusch zu vermeiden, hat die Wiener Metalltechnikerinnung eine eigene Smartphone-App „Mein Aufsperrdienst” entwickelt. Hier sind geprüfte Unternehmen, die das Gütesiegel „Aufsperrer” haben und dienstbereit sind, aufgelistet.

 
Notruf-Nummer: 0 590 900 5599
Pfuschersiegel
© wkw


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