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Mentoring: Voller Fokus auf natürliche Produkte

Ganz ohne Plastik, mit strenger Biozertifizierung und viel Elan: Jungunternehmer Jure Lesnik setzt mit seinem Betrieb „ERUi” voll auf Naturkosmetik.

Jungunternehmer Jure Lesnik (l.) mit seinem Mentor Wolfgang Lederhaas. Beide sind auf Naturkosmetik spezialisiert und tauschen sich über die Herausforderungen der Branche aus.
© wkw/gaugl Jungunternehmer Jure Lesnik (l.) mit seinem Mentor Wolfgang Lederhaas. Beide sind auf Naturkosmetik spezialisiert und tauschen sich über die Herausforderungen der Branche aus.

Der gebürtige Slowene Jure Lesnik hat Umweltwissenschaften und Umweltchemie studiert und auf einer längeren Reise die vielfältigen Probleme mit Plastikmüll kennengelernt. Seit 2017 ist er unternehmerisch  seinem Betrieb „ERUi” aktiv, 2018 hat er die ersten Produkte auf den Markt gebracht und ist seit Beginn des Jahres Teil des Mentoring-Programms „Alte Meister. Junge Helden” der Sparte Gewerbe und Handwerk.

„Meine Produkte sind vollkommen ohne Plastik und ohne Konservierungsmittel. Ich verwende zu hundert Prozent natürliche Rohstoffe”
Jure Lesnik

Der junge Gründer holt sich Tipps bei dem erfahrenen Unternehmer und Innungsmeister des Chemischen Gewerbes, Wolfgang Lederhaas. Als Mentor bringt er jahrelanges Wissen und Erfahrung in das Tandem mit. „Ich stelle mich als Mentor zur Verfügung, weil ich bei Jure Lesnik gesehen habe, dass hier ein Gründer ist, der in einem zukunftsträchtigen Bereich startet und einen erfolgsversprechenden Zugang wählt”, so Lederhaas. „Er ist in den sozialen Medien präsent, setzt auf E-Commerce und ist voll am Puls der Zeit.”

Hilfestellung bei rechtlichen Fragen

Jure Lesnik und Wolfgang Lederhaas sind bereits mitten im Mentoring, mindestens einmal im Monat treffen sie sich. Lederhaas war auch bereits in Lesniks Labor und hat sich den Betrieb angesehen. „Wir achten natürlich penibelst genau darauf, alle rechtlichen Vorschriften umzusetzen. Da ist man besonders als junger Gründer gefordert und muss sich damit auseinandersetzen”, so Lederhaas. Grundsätzlich ist die Branche und besonders das Herstellen von Naturkosmetik im Kommen. „Es gibt viele Marken und da muss man sich in Marketingfragen auch gegen große Konkurrenten behaupten. Keine einfache Aufgabe”, so Lesnik, der hauptsächlich über E-Commerce verkauft. Bei einigen ausgewählten Wiener Händlern findet man aber seine Pflegeprodukte. „Ich habe mich hier auf Shops mit unverpackten Waren konzentriert.” Übrigens: Für die Herstellung seiner Seifen braucht Lesnik einiges an Zeit und Geduld, denn diese müssen für die richtige Festigkeit einige Monate lagern.

Alte Meister. Junge Helden

Auf Initiative der Spartenobfrau Maria Smodics-Neumann hat die Sparte Gewerbe und Handwerk ein Mentoring-Programm gestartet. Erfahrene Unternehmer arbeiten mit jungen Gründern zusammen und geben Hilfestellung bei den ersten Schritten in der Selbstständigkeit.



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