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Meisterlicher Erfolg für die Wirtschaft

Der Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) hat auf Initiative der Wirtschaftskammer Wien die maximale Fördersumme für Meister- und Befähigungsprüfungen von 2000 Euro auf 3000 Euro erhöht.

Absolventen der Meisterprüfung sind als Ausbilder bestens qualifiziert.
© Westend61/picturedesk.com Absolventen der Meisterprüfung sind als Ausbilder bestens qualifiziert.

Die Wirtschaftskammer Wien und die Stadt Wien haben sich bereits in der Zukunftsvereinbarung 2018 zum Ziel gesetzt, die Förderung von Meister- und Befähigungsprüfungen auszubauen und die Lernenden in Bezug auf die Kosten für Vorbereitungskurse und Prüfungen weitgehend zu entlasten. Die WK Wien hat sich daher dafür eingesetzt, dass die Anpassung der Förderung des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) so schnell wie möglich umgesetzt wird. Dieses Ziel konnte nun erreicht werden: Die maximale Fördersumme wurde beim Bildungskonto des waff um 50 Prozent von 2000 Euro auf maximal 3000 Euro erhöht. Für die Wirtschaft ist das ein großer Erfolg. Endlich wurde so der Meisterprüfung als klassische Höherqualifikation im handwerklichen Bereich der Wert beigemessen, der vor kurzem bereits im Rahmen des Nationalen Qualifikationsrahmens (NQR) festgelegt wurde. Dort befindet sich die Meisterprüfung mit Level 6 auf der gleichen Bildungsstufe wie der Ingenieur oder der akademische Abschluss Bachelor.

Absolventen der Meisterprüfung sind als Ausbilder qualifiziert

Die Argumentation der WK Wien für die Erhöhung der Fördersumme fand Gehör: Absolventen der Meisterprüfung sind als Ausbilder qualifiziert und können sofort betriebliche Lehrlinge ausbilden. Sie kommen in der Regel selbst aus dem dualen Bildungssystem und bilden damit die ideale Grundlage für das gemeinsame Ziel von WK Wien und Stadt, die Anzahl der betrieblichen Lehrstellen in Wien zu erhöhen. Darüber hinaus erfolgt die Vorbereitung auf die Meisterprüfung meist berufsbegleitend und ist größtenteils privat zu finanzieren - daher mit beträchtlichen Kosten für die Lernenden verbunden. Hier musste es endlich zu einer Entlastung kommen, lautete der Ansatz der WK Wien. Denn: Demgegenüber werden tertiäre Erstausbildungen an Universitäten und Fachhochschulen von der öffentlichen Hand finanziert, was eine Benachteiligung der beruflichen Höherbildung bedeutet.

Die WK Wien hatte sich ebenfalls dafür engagiert, dass die genannten Benachteiligungen auch für Ausbildungen zu Befähigungs- und Werkmeisterprüfungen aus der Welt geschafft werden müssen. Auch für sie stellt der waff nun die erhöhte Fördersumme zur Verfügung.



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