th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Meister wird deutlich aufgewertet

Der Meister wird dem Bachelor und dem Ingenieur gleichgestellt. Das ist ein starkes und positives Signal für das duale Ausbildungssystem

Meister
© Andrej Grilc Die mit dem Meisterbrief verbundene berufliche Qualifikation ist künftig so viel wert wie ein Ingenieurstitel oder ein Bachelorabschluss. Von der Aufwertung der Meisterausbildung wird auch eine Aufwertung der Lehre erwartet.

Die Meisterqualifikation steht ab sofort offiziell auf derselben Bildungsstufe wie der Ingenieur und der akademische Abschluss Bachelor. Konkret wird der Meister nun der Niveaustufe sechs des Nationalen Qualifikationsrahmens (NQR) zugeordnet, bestätigte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck Ende vergangener Woche. Damit wird ein starkes positives Signal für das duale Ausbildungssystem gesetzt. Es ist der richtige Weg, wenn es darum geht, die dringend benötigten Fachkräfte in Österreich auszubilden und berufliche Abschlüsse auch international vergleichbar zu machen. Die neue Zuordnung des Meisters bringt auch die Aufwertung der Lehre. Zudem werden junge Leute in dualer Ausbildung motiviert, auch die Meisterprüfung in Angriff zu nehmen.

„Österreich ist das Land der Meister. Mit der nun erfolgten Einstufung im NQR erhält die Meisterprüfung auch in der Qualifikationssystematik jenen Stellenwert, den sie in der Wirtschaft und am Arbeitsmarkt traditionell hat”
Mag. Maria Smodics-Neumann, Obfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk und Abgeordnete zum Nationalrat

Der NQR fußt auf einer Empfehlung der Europäischen Union mit dem Ziel, einen „Europäischen Qualifikationsrahmen” zu errichten. Die berufliche Ausbildung hat somit künftig genauso hohe Wertigkeit wie die akademische. Gleichwertig ist aber nicht gleichartig. Ein Meisterabschluss bleibt morgen weiterhin ein Meisterabschluss und ein Bachelor-Abschluss ein Bachelor-Abschluss.

Meister oft in Führungsposition

Dass ein Meisterbrief aber gute Karrierechancen mit sich bringt, zeigt eine vom ibw (Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft) durchgeführte Befragung von Meisterabsolventen. Sie sind im Durchschnitt 30 Jahre alt und haben mehr als zehn Jahre Berufserfahrung. Drei Viertel üben Führungspositionen aus, ein Viertel ist Unternehmer (WKÖ).


Das könnte Sie auch interessieren

  • Tourismus und Freizeitwirtschaft
Cafehaus

Das war der „Tag des Kaffees“!

Am 1. Oktober 2018 war es wieder soweit! Zum weltweiten „Tag des Kaffees“ hat auch die Fachgruppe Wien der Kaffeehäuser spannende Aktionen beigesteuert. mehr

  • Gewerbe und Handwerk
12 Lehrlinge aus Deutschland schnuppern Wiener Handwerksluft

Beruflicher Blick über die Grenze

Deutsche Lehrlinge absolvieren derzeit Kurzpraktika in Wiener Betrieben - ein Erfolgsprojekt der Sparte Gewerbe und Handwerk und der Handwerkskammer Koblenz  mehr