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Mehr Wertschätzung für Unternehmerinnen und Unternehmer!

Kommentar von Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien

© wkw

Wertschätzung für Unternehmer ist ein Thema, über das vor allem am 30. April, dem Tag der Arbeitgeber, gesprochen wird. Doch auch vor der Wahl einer neuen Regierung ist ein guter Zeitpunkt darauf hinzuweisen, was Unternehmer in unserem Land leisten und was noch geschehen muss, damit sie die Wertschätzung erhalten, die sie verdienen. Österreich ist leider noch immer kein Land der Entrepreneure. Noch immer wollen zu wenige junge Menschen Verantwortung für einen Betrieb übernehmen. Umso mehr muss man jenen Menschen danken, die das tun. Jenen, die Arbeitsplätze schaffen, die Abgaben und Steuern zahlen, mit denen unser Sozialsystem finanziert wird und die durchihren Einsatz Wohlstand und Lebensqualität in unserem Land schaffen. Allein in Wien gibt es mehr als 47.000 Arbeitgeberbetriebe mit mehr als 592.000 Beschäftigten. Mehr als 80 Prozent davon sind Kleinstbetriebe mit weniger als zehn Beschäftigten.

Eine der höchsten Abgabenquoten in Europa

Hinzu kommen rund 65.000 Ein-Personen-Unternehmen, die ebenfalls mit viel Know-how und Einsatz unternehmerisch tätig sind. Diesen Menschen sollte man danken und ihnen nicht das Leben schwerer machen als nötig. Noch immer hat Österreich mit 44,3 Prozent eine der höchsten Abgabenquoten in Europa. Der Durchschnitt in der Europäischen Union liegt laut Europäischer Kommission bei39,9 Prozent. Es gibt in Österreich also viel Spielraum für Steuersenkungen. Eine wesentliche Forderung der Wirtschaft ist die Senkung der Lohnnebenkosten, denn sie würde direkt Wachstum und die Schaffung dringend benötigter Arbeitsplätze fördern. Große Wirkung hätte auch eine Wiener Investitionszuwachsprämie für Klein- und Mittelbetriebe, die mit einem Volumen von 14 Millionen Euro nur 0,1 Prozent des Wiener Stadtbudgets ausmachen würde. Die Abschaffung von sinnentleerten Steuern, die nur der Geldbeschaffung dienen, würde ebenfalls Wertschätzung für Unternehmer zeigen. Ganz gratis, aber sicher nicht umsonst wäre eine Verringerung der überbordenden Bürokratie und eine Vereinfachung unseres komplizierten Steuersystems.

 

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