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Mehr Öffis, so bleibt die Stadt in Bewegung

Kommentar von Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien

Ubahn
© wkw

Seit heute, Donnerstag, werden in Singapur keine zusätzlichen Privatautos zugelassen. Wer ein neues will, muss ein anderes abmelden. Der Grund: Der private Autoverkehr droht die Metropole ins Verkehrschaos zu stützen. Eine derart drastische Maßnahme wäre in Wien alles andere als wünschenswert. Daher ist es wichtig, den öffentlichen Verkehr in Wien weiter auszubauen und damit neue Anreize für dessen Nutzung zu schaffen. Denn Wien ist eine wachsende Stadt, die Öffis müssen mitwachsen. Wir haben neue Stadtviertel, die die Verkehrsströme verändern. Wir haben Betriebsgebiete mit tausenden Mitarbeitern ohne hochrangigen Öffi-Anschluss. Wir haben riesige Bürotürme, die man lediglich mit Bussen erreicht. Es gibt Handlungsbedarf. Wir brauchen leistungsfähige Massenverkehrsmittel an den richtigen Stellen.

Weniger Staus beschleunigen den Wirtschaftsverkehr

Gemeinsam mit der Wiener Arbeiterkammer, der das gute Vorankommen der Pendler in der Stadt genauso wichtig ist wie uns, habe ich daher einen Maßnahmenkatalog vorgelegt, der den öffentlichen Verkehr in Wien entscheidend verbessern kann. Etwa durch den Ausbau der Schnellbahn mit zusätzlichen Haltestellen und kürzeren Zugintervallen. Oder die bessere öffentliche Erreichbarkeit der Wiener Betriebsgebiete - das kann tausende Pendler-Autos ersetzen und manchen Stau vermeiden. Es braucht nun gezielte Investitionen von Stadt und Bund. Diese Investitionen reduzieren den Individualverkehr in der Stadt, sie verbessern die Standortqualität und tragen dazu bei, dass Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze pünktlich und stressfrei erreichen. Durch weniger Staus und Abgase sorgen sie für eine bessere Umweltbilanz und beschleunigen den Wirtschaftsverkehr in der Stadt. Und es entstehen neue Arbeitsplätze, die Wien gut brauchen kann. Nicht vergessen werden darf dabei auf einen anderen, wesentlichen Stau-Verursacher: Den fehlenden Lückenschluss der Wiener Nordost-Umfahrung mit dem Lobautunnel als dessen Herzstück. Experten haben errechnet, dass 25.000 Jobs nicht geschaffen werden, wenn das Projekt weiter auf die lange Bank geschoben wird. Diese wichtige Verbindung kann Wien spürbar entlasten und für sehr viel zusätzliche Wertschöpfung sorgen.

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