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Mehr Fairness bei Ticketverkäufen

Bereits seit Jahresanfang fallen die so genannten Mozartverkäufer unter das Gebrauchsabgabengesetz. Ab April geht die Stadt noch einen Schritt weiter und will in definierten Zonen Beschränkungen einführen.

Mozartverkäufer
© wkw/zaunbauer

Sie sind allgemein bekannt als „Mozartverkäufer” - Ticketverkäufer, die auf der Straße Konzertkarten an den Mann oder an die Frau bringen wollen. „Es baucht klare Regeln für alle, sonst entsteht ein Wildwuchs, wie wir ihn seit Jahren kritisieren.

„Ich fürchte, die Mozartkarawanen werden einfach weiterziehen.”
Peter Hosek, Sprecher Kartenbüros

Der Raum ist für alle da - und wer ihn gewerblich nutzt, soll einen fairen Beitrag leisten”, sagt Peter Hosek, Branchensprecher der Wiener Kartenbüros der Wirtschaftskammer Wien. Die Pläne der Stadt, die Zahl der Ticketverkäufer in drei Zonen zu beschränken, sei ein Schritt in die richtige Richtung. „Touristen wollen qualitätsvolles Konzertvergnügen, Konzertveranstalter ein wirtschaftliches Auskommen und die Wiener keine Belästigungen”, so Hosek, der jedoch befürchtet, „dass die Mozartkarawanen ohne weitere Beschränkungen einfach weiterziehen”.

Drei definierte Zonen

Gelten sollen im April drei definierte Zonen, in denen es Beschränkungen geben soll: Stephansplatz, Stock-im-Eisen-Platz und Oper. 

„Wir brauchen ein Gesamtkonzept. Drei Zonen werden nicht genug sein.”
Rainer Trefelik, Obmann der Sparte Handel der WK Wien

In jeder dieser Zonen sollen maximal sechs Ticketverkäufer erlaubt sein. „Wie bei einem guten Wein ist es auch hier eine Frage der Menge. Wer im 1. Bezirk unterwegs ist und fünfmal angesprochen wird, dem wird es irgendwann mal reichen”, erklärt Rainer Trefelik, Obmann der Sparte Handel der WK Wien. In Spitzenzeiten seien an einem Standort manchmal bis zu 30 Verkäufer unterwegs. „Es braucht ein Gesamtkonzept, das die Frage beantwortet: Wie gehen wir mit dem öffentlichen Raum um.” Die Interessengruppen müssen zusammengebracht werden, um für alle Beteiligten eine akzeptable Lösung zu finden, ist Trefelik überzeugt: „Der Druck auf die Händler, die sehr viel Geld in ihr Unternehmen investiert haben, ist sehr hoch. Und natürlich wünschen sie sich ein Umfeld, wo Ruhe herrscht und gutes Arbeiten für ihre Kunden möglich ist.”

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