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Mehr Besucher, steigender Umsatz: Rekordjagd in Frack und Ballkleid

Kurz, aber lukrativ: 151 Millionen Euro Umsatz werden in der heurigen Ballsaison erwartet. Denn die Liebe zu Ballbesuchen in Wien ist ungebrochen hoch, Tendenz steigend. Laut einer aktuellen Studie der KMU Forschung Austria im Auftrag der Wirtschaftskammer Wien wird auf den rund 450 Wiener Bällen mit beeindruckenden 520.000 Gästen gerechnet.

Maria Smodics-Neumann, Obfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk, und Markus Grießler, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, eröffneten die diesjährige Ballsaison mit einer Trendvorschau.
© Herwig Prammer Maria Smodics-Neumann, Obfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk, und Markus Grießler, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, eröffneten die diesjährige Ballsaison mit einer Trendvorschau.

Die heurige Ballsaison ist im Vergleich zum Vorjahr um ganze acht Tage kürzer, aber nicht weniger opulent. „Wir erwarten heuer rund 520.000 Ballgäste, das sind um 5000 Besucher mehr als im Vorjahr. Ein schöner Beweis für die anhaltende Beliebtheit der ‚fünften Jahreszeit’”, so Markus Grießler, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer  Wien. „Auch die Gesamtausgaben der Ballgäste steigen heuer weiter, wir rechnen mit 151 Millionen Euro.” Dies bedeutet eine Steigerung um vier Prozent (2018/19: 145 Millionen Euro) gegenüber dem Vorjahr. Damit geben Ballgäste heuer durchschnittlich 290 Euro aus, davon rund 180 Euro vor bzw. direkt am Ball, also für Eintrittskarten, Tischreservierung und Verpflegung vor Ort (siehe Grafik rechts unten). Nicht nur direkt am Ball lassen sich die Ballbesucher ihren schönen Abend einiges kosten, auch rund um das Ereignis profitieren viele Wiener Unternehmen. Dass die Damen und Herren eine gute und vor allem fesche Figur machen, dafür sorgt besonders das Gewerbe und Handwerk.

„Ungefähr 55 Euro entfallen vor dem Ball auf Ausgaben für Friseur und Kosmetik, ein Abendessen oder Services wie Taxifahrten, was eine deutliche Steigerung von rund 10 Euro im Vergleich zur vergangenen Saison bedeutet”
Maria Smodics-Neumann, Obfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk.

Rauchfangkehrer laden zum ersten Ball

Wer geht heuer auf Bälle? Das Eventphänomen „Ball” hat ein großes Stammklientel, aber der Anteil der jüngeren Besucher steigt seit Jahren konstant an. Und dies bringt auch für die Eventveranstalter neue Herausforderungen mit sich: Neben dem traditionellen Ambiente und klassischem Flair von altehrwürdigen Räumlichkeiten wie der Hofburg oder dem Rathaus gehen die Veranstalter mit der Zeit und setzen zum Beispiel vermehrt auf Lichtprojektionen oder Videowalls.

Wiener Bälle
© wkw

Auch dieses Jahr startet der Reigen mit dem Rauchfangkehrerball, der am 15. November stattfindet. Übrigens: Zum beliebtesten Ball haben die Befragten den Zuckerbäckerball auserwählt, dicht gefolgt vom Kaffeesiederball.

Farben der Ballsaison verkörpern Selbstvertrauen

„Bei Nacht sind alle Katzen grau” gilt definitiv nicht für die heurigen Ballmoden. Die Farben der Ballsaison 2019/20 verkörpern Selbstvertrauen. Das Spektrum der Trendfarben reicht von sanftem Crème und Grün bis zu Blautönen von Hell- bis Nachtblau. Knallige Rottöne von Orange, Himbeere, Fuchsia und Pink ergänzen die Palette. Individuelle Looks stehen im Vordergrund, als Stilelemente werden Rüschen, Maschen, Volants und Federn in Szene gesetzt. Asymmetrie und Drapierungen umschmeicheln die Silhouette der Trägerin. Die Stoffe reichen von semitransparenten Materialien, Prints und Applikationen bis zu metallisch schimmernden Stoffen oder Samt.

Hochsteckfrisuren haben Hochsaison

Ebenfalls ein zentraler Punkt ist die Frisur. Superelegante Hochsteckfrisuren haben jetzt wieder Hochsaison. Klassisch und veredelt mit dekorativen Perlen oder Feder-Elementen, aber auch feminin-verspielt mit Flechtelementen verleiht das Haarstyling de luxe den ultimativen Glamour-Look.

Schmuck bildet den krönenden Abschluss. Hier sehen die Wiener Gold- und Silberschmiede einen Aufwärtstrend im handgefertigten und individuell erzeugten Schmuck, wobei vermehrt ältere Stücke aus Gold, Silber und Platin zu neuen Juwelen werden.

Studie zum Tanzen in Wien  Wiener schätzen Professionalität in den Tanzschulen

Tanzen ist ein bei den Wienern beliebtes Freizeitvergnügen - nicht nur in der Ballsaison. Das wird durch eine Studie der Fachgruppe Freizeit- und Sportbetriebe der Wirtschaftskammer Wien untermauert, für die 1000 Wiener über 18 Jahren befragt wurden. Gut sechs von zehn der Befragten sagen darin, dass sie sich gut in Rhythmus und Musik einfühlen können. 56 Prozent geben an, dass ihnen Tanzen Spaß macht und sie diese Freizeitbeschäftigung „cool” finden. Mehr als die Hälfte meint auch, beim Tanzen gut abschalten zu können. „All das zeigt uns, dass die Stimmung zum Thema Tanz sehr gut ist. Gleichzeitig wünschen sich zirka 40 Prozent der Befragten mehr Tanzgelegenheiten in Wien”, sagte Fachgruppenobfrau Gerti Schmidt bei der Präsentation der Studie. Sie will daher das Tanzangebot in Wien gerne ausweiten und dazu Gespräche mit der Fachgruppe Kaffeehäuser führen.

Die Studie untermauert auch die Bedeutung der Wiener Tanzschulen. Fast vier Fünftel der Befragungsteilnehmer finden es bei der Tanzausbildung wichtig, dass auf richtige Technik und Haltung geachtet wird. 69 Prozent erwarten, beim Tanzkurs von geprüften Tanzlehrern bzw. Tanzmeistern angeleitet zu werden. Der Tanzschulbetrieb ist auf Länderebene geregelt. In Wien ist es ein reglementiertes Gewerbe, der Ausbildungsweg in einer ÖNORM festgeschrieben: Angehende Tanzlehrer müssen sich einer Aufnahmeprüfung unterziehen, die Ausbildung dauert dann drei Jahre. Nach weiteren zwei Ausbildungsjahren kann die Prüfung zum diplomierten Wiener Tanzmeister absolviert werden. Sie ist Voraussetzung für den Betrieb einer Tanzschule.

Derzeit gibt es in Wien 25 Tanzschulen mit einem breiten Angebot - für alle Alterskategorien vom Kind bis zum Senior, jede Tanzart und alle Leistungsstufen.

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