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Medizin: Engpässe vorbeugen, Digitalisierung vorantreiben!

Ein Jahr Corona – Die Lehren aus der Krise

Covid
© Josef Schauer/Basismodul

Angesichts der vom Coronavirus hervorgerufenen Krise und der daraus gezogenen Erfahrungen ist es wichtig, die Strategien für das Funktionieren des österreichischen Gesundheitssystems zu überdenken.

Die Ansatzpunkte, um künftig besser für Pandemien gerüstet zu sein sind:

  • vorausschauendes Engpassmanagement,
  • Digitalisierung,
  • Pflegepersonal,
  • Forschung.

Kapazitätenaufbau durchplanen

Das Pandemiemanagement im medizinischen Bereich war geprägt von ständig neu auftretenden Engpässen: Schutzmasken, Intensivbetten, CallCenter-Personal, Pflegepersonal, Testkapazitäten, Impfstoffmengen. Viele dieser Engpässe waren absehbar. Ein vorausschauender und rasch einsetzbarer Kapazitätenaufbau wäre in diesem Bereich für künftige Pandemien durchzuplanen. E-Rezept, Telemedizin, Onlineauskünfte, assistive Robotik-Einsätze sowohl im medizinischen als auch im Pflegebereich usw. helfen bei der Bewältigung entsprechender Mengen und geben allen Akteuren auch entsprechende Sicherheit. Die Digitalisierungsschritte müssen jetzt eingeleitet bzw. umgesetzt werden und dürfen nicht wegen Einzelinteressen verschoben werden.

Mangel an ausreichend einsetzbarem medizinischen Personal beheben

Um die Pflege auch in Zukunft – insbesondere in solchen Situationen -sicherzustellen, ist der Einsatz von „assistiven“ Systemen und technischen Pflegehilfen, die den Pflege-kräften Routinearbeiten abnehmen, voranzutreiben, sodass sich die Pflegekräfte vermehrt der Zuwendung und Kommunikation widmen können. Die Forschung im Bereich der vorklinischen Studien und die Übersetzung in die Wirtschaft sind Schlüsselfaktoren für einen medizinischen und wirtschaftlichen Erfolg. Die Gesundheitsmetropole Wien ist der richtige Ansatz dafür.


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