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Maßgeschneiderte Förderung

Designerin Cornelia Zimbrich hat die EPU-Förderung genutzt, um das Angebot in ihrem Geschäft „Frl. Else Vintage” zu erweitern.

EPU Förderung
© OlgaKretschPhotography

Liebe zur Mode und ein kreatives familiäres Umfeld waren der Grund, weshalb Cornelia Zimbrich nach ihrer Tätigkeit im Rechtsbereich sowie in der PR-Beratung als Modedesignerin einen neuen Weg einschlug. „Ich habe bereits als ich klein war das Nähen entdeckt - meine Mutter war eine begabte Hobbyschneiderin und das ging irgendwie auf mich über”, erzählt die Unternehmerin, die 2017 ihr Label „Frl. Else Vintage” gründete.

„Ich bin mitten in der Einreichung für mein nächstes Projekt.”
Cornelia Zimbrich, Drl. Else Vintage

Body-Positivity: Vielfalt zählt

Ein weiterer Grund für diesen Schritt war das Thema Body-Positivity: „Ich biete Mode von Kleidergröße 36 bis Größe 60 an - jeder ist bei mir willkommen”, betont sie. Aus persönlicher Erfahrung weiß die Designern, die ihren Stil selbst als eine Mischung aus Rockabilly, Brit-Chic und Business bezeichnet, dass das Angebot für große Größen in der Modewelt verschwindend klein ist. Und: „Ich habe das Know-how, um Mode in jeder Größe gut aussehen zu lassen. Ich weiß, welche Schnitte sich dafür eignen”, erklärt Zimbrich, die im Mai 2021 ihren Store in der Gentzgasse 29 eröffnet hat.

Erweiterung durch neue Kollektion

Um ihren Kundenstock zu erweitern und noch mehr Vielfalt in ihr Geschäft zu bringen, entschied sich Zimbrich im Vorjahr mithilfe der EPU-Förderung eine Männerkollektion zu kreieren. „Ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt, eine Herrenkollektion zu machen, die EPU-Förderung war sozusagen der ausschlaggebende Punkt für die Umsetzung. Denn besonders der Modehandel war im letzten Jahr aufgrund der Pandemie von einem massiven Einbruch betroffen und ich musste mir überlegen, wie ich mein Angebot ausbauen kann, um noch mehr Kunden zu akquirieren”, erklärt sie dankbar. Die Abwicklung hat sogar so gut funktioniert, dass Zimbrich bereits ein weiteres Projekt in Planung hat: „Ich habe mich erkundigt, ob ich nochmals um eine Förderung - für ein neues Projekt - ansuchen kann, und bin mittlerweile mitten in der Einreichung für mein nächstes Projekt - einem Schanigarten vor meinem Geschäft.”

Kundenerlebnis stärken

Mit dem Schanigarten, in dem Zimbrich künftig englische Mehlspeisen und nachhaltigen fairtrade Kaffee anbieten möchte, zielt die Designerin darauf ab, das Einkaufserlebnis zu stärken, um auch in Zukunft einen breiten Kundenstamm in ihrem Geschäft begrüßen zu können.

Tipp!

Besser aufstellen für die Zukunft

Das Hilfspaket „Offensive Zukunft” wurde von der WK Wien als Unterstützung für die Planung der unternehmerischen Zukunft geschnürt. Zentrales Element sind Beratungsstunden durch externe Experten. Nach einem Status-Check und einer Ist-Analyse besprechen die Berater mit den Unternehmern – ausgehend von deren individueller Situation - die weiteren möglichen Schritte wie Förderungen oder Weiterbildungsangebote.

EPU Förderungen
© wkw

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