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Martina Dzubakova: Selbständige Personenbetreuung

Wiener EPU Gesichter und Geschichten

© Martina Dzubakova

Ich bin als selbständige Personenbetreuung ein Ein-Personen-Unternehmen. In diesem Berufszweig sind fas 95 Prozent EPUs. Es gäbe zwar die Möglichkeit als Angestellte einer Familie zu arbeiten, was sich aber nur sehr wenige leisten könne. Das würde nämlich zusätzliche Kosten, Unterlagen und Anmeldungen bei verschiedenen Ämtern bedeuten. Meine Kunden sind vor allem ältere, kranke und betreuungsbedürftige Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind.

Ich bin gerne EPU, vor allem weil ich mir meine Arbeit, Zeit und mein Leben so organisieren kann, wie ich es will und wie ich es mir vorstelle
Martina Dzubakova

Von der Politik erwarte ich mir mehr Anerkennung

Wenn ich im Bereich der Personenbetreuung weiter arbeite, dann stelle ich keine Mitarbeiter ein, das macht auch keinen Sinn. Würde ich in einen anderen Bereich umsteigen, wo die Bedingungen anders sind, wo das System anders funktioniert, wo ich mehr Mitarbeiter bräuchte, dann, würde ich darüber nachdenken jemanden einzustellen.

Von der Politik erwarte ich mir

  • mehr Förderung für Betreuungsbedürftige, mehr Anerkennung
  • Kontrollen bei Kunden ob Rahmenbedingungen in der Betreuung stimmen
  • bessere finanzielle Möglichkeiten
  • Unterstützung von Ärzten und Pflegepersonal

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