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Margarete Kriz-Zwittkovits neue Vorsitzende von „Frau in der Wirtschaft Wien“

Neues Vorstandsteam mit starker Agenda zu Digitalisierung, Home-Office, EPU, Bildung und finanzieller Absicherung für Frauen - Kriz-Zwittkovits: „Volle Kraft für Wiener Unternehmerinnen“

Neue Vorsitzende von „Frau in der Wirtschaft Wien“ Margarete Kriz-Zwittkovits
© Jennifer Fetz Neue Vorsitzende von „Frau in der Wirtschaft Wien“ Margarete Kriz-Zwittkovits

„Die Corona-Pandemie hat der Entwicklung in der Digitalisierung Schubkraft verliehen. Wir werden hier einen Schwerpunkt setzen, weil es sehr viele Unternehmerinnen betrifft. Und wir werden uns mit unserem Wissen verstärkt einbringen, wenn es darum geht, neue, moderne und gerechte Rahmenbedingungen zu schaffen“, sagt Margarete Kriz-Zwittkovits als neue Landesvorsitzende von „Frau in der Wirtschaft“ (FiW) Wien. Sie hat diese Funktion Anfang Juli von Martina Denich-Kobula übernommen.   

„Das Arbeiten von zu Hause kommt Frauen entgegen, aber es werden Maßnahmen erforderlich sein, die das regeln. Wie sind Arbeitszeitaufzeichnungen zu führen, was hat das für Auswirkungen auf Kollektivverträge, auf Haftungen, auf die Sicherheit? Der Datenschutz beispielsweise wird zu klären sein“
Margarete Kriz-Zwittkovit

Man müsse auch auf eine strikte Trennung von Arbeit und Freizeit achten, denn „sonst kümmern sich Frauen am Ende wieder um alles“. Gleichzeitig gebe es auch bei der Digitalisierung bereits Bedarf an Entbürokratisierung. Denn viele Systeme, die verwendet werden, seien teilweise untereinander nicht kompatibel. „Der administrative Aufwand für Unternehmen ist immer noch sehr hoch - nur, weil man vieles online erledigen kann oder muss, ist es noch lange nicht einfacher“, sagt Kriz-Zwittkovits.
 
 

Das Arbeitsprogramm des neuen Vorstandsteams von Frau in der Wirtschaft Wien

  • Digitalisierung
    Home-Office-Regelungen und Videokonferenzen kommen Frauen entgegen, vor allem Ein-Personen-Unternehmerinnen leben diese Lösung jetzt schon. Es braucht dafür aber weitere strategische Maßnahmen, etwa für die Leistungserfassung, Haftung oder die Kommunikation. Hier will sich das Netzwerk einbringen und Best Practice-Beispiele liefern.
     
  • Liquidität erhalten bis in die Pension
    Finanzielle Freiheit und Unabhängigkeit sind starke Motive für Frauen, sich selbstständig zu machen. Was man tun kann, um die finanziellen Mittel dafür zu schaffen und den Lebensstandard in der Pension zu erhalten, wird Kernthema sein.
     
  • Wirtschaftswissen in die Schulen bringen
    Beim Projekt „Unternehmerin macht Schule“ gehen Unternehmerinnen direkt in die Schulen und vermitteln Wissen und Erfahrungen zum Thema Wirtschaft und Selbstständigkeit. Dieses Programm wird weiter forciert.



Die Mitglieder des Vorstandes von Frau in der Wirtschaft Wien

  • Margarete Kriz-Zwittkovits, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Wien, WK Wien-Obfrau in Döbling
  • Tanja Marta-Cellnigg, Modehändlerin, Obmann Stellvertreterin der WKO für Mode und Freizeitartikel
  • Kasia Greco, EPU in der Sparte Information und Consulting, Vizepräsidentin der WK Wien, EPU-Sprecherin der WK Wien
  • Alexandra Psichos, Gastronomin, Eventgastronomie, WK Wien-Bezirksobmann-Stellvertreterin für Wien-Landstraße
  • Verena Wiesinger, Autohaus Wiesinger, WK Wien-Bezirksobfrau für Ottakring
  • Petra Felber, Praxis für Podologie, Fußpflege und Wundversorgung, Innungsmeisterin Landesinnung Wien der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure
  • Petra Hirnschall, Eventmanagerin, Lehrgangsleiterin „Eventmanagement kompakt“ am WIFI



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