th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Lokal-Augenschein Rotenturmstraße:Einkaufen trotz Baustelle möglich

Die Umbauarbeiten auf der Rotenturmstraße haben begonnen. Für Fahrzeuge ist die Straße gesperrt, zu Fuß sind die ansässigen Betriebe gut zu erreichen. Im Taschengeschäft Alligator bleibt man gelassen.

V.l.: Bezirksobmann für die Innere Stadt, Dieter Steup, mit Constanze und Andreas Feigl, deren Geschäft „Alligator” in der Bauzone liegt.
© wkw/Bock V.l.: Bezirksobmann für die Innere Stadt, Dieter Steup, mit Constanze und Andreas Feigl, deren Geschäft „Alligator” in der Bauzone liegt.

Constanze und Andreas Feigl haben ihr Taschengeschäft "Alligator" auf der Rotenturmstraße 19. Sie sind unmittelbar von der Baustelle betroffen. Schon während der Planungsphase zum Umbau lud die Wirtschaftskammer Wien mehrmals zu Infoveranstaltungen ein. Dort wurden die Pläne zur Neugestaltung der wichtigen Flaniermeile in der Inneren Stadt präsentiert und Betriebe konnten deponieren, welche Punkte ihnen besonders am Herzen liegen. Andreas Feigl war bei allen Terminen dabei: „Ich fühle mich gut informiert.

Nach dem Umbau wird die Rotenturmstraße eine Begegnungszone sein. Trotz Baustelle sind die Geschäfte zugänglich, zum Gehen ist Platz.
© wkw/Bock Nach dem Umbau wird die Rotenturmstraße eine Begegnungszone sein. Trotz Baustelle sind die Geschäfte zugänglich, zum Gehen ist Platz.

Ein Wunsch war, dass wir auch vom Baustellenmanagement immer erfahren, was unmittelbar getan wird und das klappt hervorragend. Der Polier gibt uns immer Bescheid, die Baufirmen sind kooperativ”, so Feigl. Trotzdem rechnet er damit, dass es durch die Baustelle zu empfindlichen Umsatzeinbußen kommen wird. Die Passantenfrequenz nimmt im Vergleich zu sonst ab, Touristengruppen nehmen oft eine andere Route.

Kunden informieren

„Wir werden die Zeit des Umbaus spüren, finden es aber gut, dass es ein Gesamtkonzept gibt und keinen Fleckerlteppich. Auch, dass es jetzt ein klares Konzept für die Gastgärten gibt, ist für uns wichtig,” sagt Feigl und seine Frau ergänzt: „Die Wege zu den Geschäften sind frei, man kann weiterhin auf der Rotenturmstraße gehen, obwohl sie für den Verkehr gesperrt ist. Die Kunden in der unmittelbaren Umgebung wissen das. Jene Kunden, die nicht im näheren Umkreis wohnen sind sich nicht sicher, ob sie hier entlanggehen können, daher muss man die Leute informieren.” Dieter Steup, WK Wien-Bezirksobmann für die Innere Stadt, geht davon aus, dass die neue Rotenturmstraße viel Publikum anziehen wird.

„Ich hoffe, dass der Umsatzverlust durch gute Geschäfte nach dem Umbau kompensiert wird.”
Dieter Steup

Architekt Paul Katzberger hat die Pläne für den Umbau der Rotenturmstraße gezeichnet: Die Straße wird auf ein einheitliches Niveau gebracht, die Gehwege werden mit Granit bepflastert, Fußgänger sollen leichter queren können. Kleinere Zentren mit Fontänenbrunnen in der Mitte, Bänke und Sitzgelegenheiten bei den Baumscheiben werden zum Verweilen einladen - mehr Platz, mehr Grün und mehr Qualität für die Besucher der Straße. Für die Schanigärten, die von der Fassade weggerückt werden, gibt es festgelegte Zonen. Seit Anfang April und voraussichtlich noch bis Ende Mai ist eine Durchfahrt vom Stephansplatz zum Schwedenplatz nicht mehr möglich, da die technische Infrastruktur (Gas, Wasser, Strom, etc.) auf den neuesten Stand gebracht wird. Der Zugang zu Haus- und Geschäftseingängen bleibt immer aufrecht. Von Juni bis November wird dann die neue Oberflächengestaltung (Bepflasterung, Bäume, Barrierefreiheit) vorgenommen. Ende November, rechtzeitig zum Start des Weihnachtsgeschäfts soll alles fertig sein. Bis dahin müssen die Geschäftsleute durchhalten. „Ich denke, dass die Straße, wenn sie fertig ist, viel schöner sein wird als zuvor”, ist sich Constanze Feigl sicher.

Das könnte Sie auch interessieren

V.l.: Ernst Hrabalek investiert viel Zeit und Geld in seinen Park im Böhmischen Prater. WK-Wien-Bezirksobfrau Iris Einwaller will ihn bei seinen Charity-Aktionen unterstützen. Thomas Hammer, technischer Leiter des Parks, kann (fast) alles reparieren.

Hier soll ein Stück Alt-Wien entstehen

Ein Besuch im Böhmischen Prater gehört bei vielen Wienern zu den schönsten Kindheitserlebnissen. Ernst Hrabalek hat sich mit seinem Park das Ziel gesetzt, dieses Gefühl für kommende Generationen zu erhalten. Das älteste Ringelspiel Europas, Kasperltheater, Geisterbahn - aber auch Laser Labyrinth und Video-Achterbahn bringen Spaß für Alt und Jung mehr

wko im Bezirk

Die Förderung ist schon am Konto

Hilfe für Unternehmerin: Baustelle und Krankheit gefährdeten Existenz mehr