th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Lösungen für die Verkehrszukunft

Der Wiener Standortanwalt hat volle Fahrt aufgenommen: Letzte Woche präsentierte Alexander Biach ein Fünf-Punkte-Verkehrsprogramm bei Wiens Vizebürgermeisterin Birgit Hebein. Auf dem Programm stehen auch laufend Arbeitstreffen mit allen Bezirksvorstehern und wichtigen Stakeholdern. An den Plänen des Standortanwalts herrscht großes Interesse.

Alexander Biach
© Florian Wieser

„Ich baue lieber Brücken als Mauern. Deshalb war es konstruktiver, über Gemeinsamkeiten als über Trennendes zu sprechen”, kommentiert der Wiener Standortanwalt Alexander Biach den letztwöchigen Verkehrsgipfel bei der Wiener Vizebürgermeisterin Birgit Hebein. Zum Termin wurden neben den Rathausfraktionen auch Bezirksvertreter und die Arbeiterkammer eingeladen. Denn schön langsam wird auch im Rathaus klar, dass es in puncto Verkehr neue Lösungen und Ansätze für die stark wachsende Metropolregion Wien braucht, will man einem Verkehrskollaps verhindern. „Es wurden wichtige Projekte auf die lange Bank geschoben. Deshalb steigt jetzt auch der Druck im Gesamtsystem”, erklärt Biach. 

„Wien ist keine Insel, kein gallisches Dorf und der Verkehr endet nicht am Ortschild.”
Alexander Biach

Geht es nach dem Standortanwalt und den Experten in der Wirtschaftskammer (WK) Wien, braucht es einen gut abgestimmten, intelligenten Masterplan für die gesamte Ostregion und nicht nur losgelöste Einzelmaßnahmen. Hier ist sicher eine bundesländerübergreifende Zusammenarbeit zwischen Wien, Niederösterreich und dem Burgenland notwendig. „Wien ist keine Insel, kein gallisches Dorf und der Verkehr endet nicht am Ortsschild. Deshalb ist es auch sicher keine Lösung, die Pendler von heute auf morgen einfach zur Kasse zu bitten”, sagt Biach, der zu mehr Pragmatismus und Gelassenheit in der Verkehrsdiskussion aufruft: „Autohass hier, Fahrradhass dort - damit kann ich nichts anfangen. Denn Verkehr ist ja grundsätzlich sehr positiv, weil er Mobilität bedeutet. Uns muss es gelingen, das Verkehrssystem so zu modernisieren, dass es wieder leistungsstark wird und gleichzeitig klimafreundlich ist.”

Fünf-Punkte-Verkehrsprogramm

Wie der drohende Verkehrskollaps in naher Zukunft vermieden werden könnte, präsentierte der Standortanwalt im Rahmen des Runden Tisches bei Vizebürgermeisterin Hebein.

  • Taktverdichtung des Öffentlichen Verkehrs. Gerade um Pendlern ein vernüftiges Angebot zu machen, fordert die WK Wien neue, mehr und dichtere Intervalle für Bus und Bahn im Großraum Wien.
  • Ausbau der Park & Ride Anlagen in einem Gemeinschaftsprojekt zwischen Wien und Niederösterreich. Hier ist auch klar, dass beide Länder gleichermaßen investieren müssen.
  • Einfaches Modell zur Parkraumbewirtschaftung. Der aktuelle Fleckerlteppich beim Parken in Wien ist viel zu kompliziert und unpraktikabel. Deshalb plädiert die WK Wien für ein einfaches und logisches Modell mit zwei oder drei preislich gestaffelten Zonen.
  • Ausbau und Modernisierung der Infrastruktur. Es stecken viele Infrastrukturprojekte in der Ostregion in der Warteschleife. Hier gilt es, auch jene zu forcieren, die dazu beitragen, Verkehrsströme um Wien herum zu leiten. Ebenfalls muss die innerstädtische Warenfeinverteilung durch ein neues Logistikkonzept mit vielen, kleineren Logistikhubs neu aufgesetzt werden.
  • Eine echte Elektromobilitätsoffensive. Damit die Elektromobilität in Wien wirklich abhebt, braucht es einen drastischen Ausbau der Ladestationen und Anreize wie die Öffnung der Busspuren für Elektroautos oder Prämien für den Umstieg auf alternative klimafreundliche Antriebssysteme

Unterstützung aus den Bezirken

„Sehr positiv” bewertet Biach unterdessen die Gespräche mit den Bezirken. Im Rahmen einer Vorstellungstour traf er bereits mit zwölf Bezirksvorstehern persönlich zusammen. Zuletzt mit Markus Figl (1. Bezirk) und Ilse Pfeffer (17. Bezirk). „Dort, wo große Projekte in Planung sind, werde ich mich für eine Realisierung stark machen.” Dazu zählen auch der Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel und Straßenbauprojekte. In der Donaustadt bei Ernst Nevrivy waren der Lobautunnel und die Stadtstraße bei Aspern Thema. Und es herrschte Einigkeit darüber, wohin die Reise gehen muss: Mehr Pragmatismus beim Ausbau der Infrastruktur für die stark wachsende Stadt.

„Als Standortanwalt bin ich hier Verbündeter der Bezirke, Betriebe und Beschäftigten”, stellt Biach klar, der mit seinem Team aktuell die positiven volkswirtschaftlichen Effekte der City-Projekte von Herrengasse über Rotenturmstraße bis zum Schwedenplatz berechnet. Mehr dazu demnächst.

 

Das könnte Sie auch interessieren

Alexander Biach

Standortanwalt Biach: Wien braucht zügigen Infrastrukturausbau

Sehr gute und konstruktive Gespräche mit den Bezirksvorstehern – Zuletzt bei Bezirksvorsteher Nevrivy zu Öffiausbau, Lobautunnel und Stadtstraße – Biach: Smarter Infrastrukturausbau ist Beitrag zu Klimaschutz mehr

Alexander Biach

Standortanwalt Biach in den Bezirken

„Sehr positiv und konstruktiv” nennt der Wiener Standortanwalt Alexander Biach die ersten Gespräche mit den Bezirksvorstehern. mehr