th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Lobautunnel: Wirtschaftskammer Wien fordert Umsetzung und Standortanwalt

Jahrelange Verzögerung bei Lobautunnel kostet Jobs und lähmt Stadtentwicklung – Ruck fordert deutlich mehr Tempo

© wkw

„Infrastruktur soll für viele Generationen gebaut werden. Das heißt aber nicht, dass viele Generationen auf die Infrastruktur warten müssen“, kommentiert Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien, die neuerliche Verzögerung beim Genehmigungsverfahren zum Bau des Lobautunnels. Ruck mahnt zu deutlich mehr Tempo bei so wichtigen Standortprojekten und erneuert deshalb die Forderung nach einem Standortanwalt.

„Seit einem Jahrzehnt wird diskutiert, geprüft, evaluiert, verhandelt, gezögert und gezaudert, ob der Lobautunnel gebaut wird. Jetzt wird wieder auf den St. Nimmerleinstag verschoben. Da wird der Standort blamiert. In diesem Zeitraum bauen andere Länder ganze Städte. Ein Standortanwalt als treibende Kraft hinter so wichtigen Projekten ist wichtiger denn je.“
Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien

Stadtentwicklung endet nicht bei Wohnbau, Öffi- und Radwegeausbau.

Die negativen Auswirkungen eines Investitionsstopps beim Lobautunnel wurden in einer Studie der ÖIR GmbH errechnet: So würden rund 4 Mrd. Euro Wertschöpfung aus den Bereichen Wohnen, Infrastruktur und Wirtschaft nicht gehoben. In diesem Betrag sind die direkten Wertschöpfungseffekt aus dem Bauprojekt noch gar nicht enthalten. Insgesamt würden 25.000 Jobs nicht geschaffen (10.000 Jobs direkt durch den Bau und 15.000 Jobs indirekt in den betroffenen Bezirken). „Stadtentwicklung endet nicht bei Wohnbau, Öffi- und Radwegeausbau. Es braucht unter anderem auch eine leistungsstarke Straßeninfrastruktur, damit sich Betriebe ansiedeln, Jobs entstehen und die Stadt gesund wachsen kann. Es ist eine naive Träumerei, zu glauben, dass ein Bevölkerungswachstum von 125.000 Menschen in Wiens staugeplagtem Nordosten ohne entlastende 6. Donauquerung funktionieren wird“, sagt Ruck.

Das könnte Sie auch interessieren

  • Wirtschaftsnachrichten
Newsportal Anrainerparken: Stadt Wien baut Bürokratie für Unternehmen ab

Anrainerparken: Stadt Wien baut Bürokratie für Unternehmen ab

Nachweis- und Dokumentationspflicht für die Parkkarte wird stark vereinfacht – MA65 richtet Kundencenter ein - AnrainerInnenparkplätze werden zwischen 8 – 16 Uhr für alle geöffnet mehr

  • Wirtschaftsnachrichten
Newsportal Für Sie erreicht: Mehr Rechtssicherheit für Unternehmer in SV-Angelegenheiten

Für Sie erreicht: Mehr Rechtssicherheit für Unternehmer in SV-Angelegenheiten

Künftig können Erwerbstätige rechtlich verbindlich feststellen lassen, ob sie als Selbstständige oder als Dienstnehmer anerkannt und korrekt sozialversichert sind. mehr

  • Wirtschaftsnachrichten
Newsportal Wirtschaftskammer Wien hat über 300 leerstehende Lokale vermittelt und reaktiviert

Wirtschaftskammer Wien hat über 300 leerstehende Lokale vermittelt und reaktiviert

Bilanz 2016: Leerstandsquote ist um 16 Prozent gesunken – WK Wien berät 2500 Standortsuchende – Ruck: Wir bringen den Wirtschaftsstandort voran mehr