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Lektorat richtig lesen - Revisionskompetenz als USP für Übersetzer*innen

Veranstaltungsbericht vom Online-Workshop im März 2021

Dienstleister
© shutterstock/Lamai Prasitsuwan.

Relevante Einführung in Revisionsarbeit

Die Veranstaltung zur Revisionskompetenz für Übersetzer*innen und Lektor*innen konnte mit gutem Workshop-Charakter überzeugen. Denn jede Online-Veranstaltung ist nur so gut, wie sie im Vorfeld geplant wird. Hier muss ein großes Lob an die Workshopleiterin Frau Benigni-Cokan ausgesprochen werden: Es war eine durchwegs praktisch strukturierte Lehrveranstaltung mit der Möglichkeit zur aktiven Mitarbeit und zum professionellen Gedankenaustausch. Die Sprachdienstleister*innen finden sich oftmals als EPUs in einem isolierten Arbeitsalltag wieder. Des Weiteren sind neue Themen und innovative Herangehensweisen im Beruf nicht hinreichend auf der (deutschsprachigen) Fortbildungsbühne vertreten. Umso mehr können die Teilnehmer*innen nur von einem mutigen Vorstoß der Veranstaltungsleitung profitieren; gerade in Zeiten der Pandemie die optimale Brücke von Eigenhausen nach Networkcity.

Berufsfeld mit Zukunft für höhere Textqualität

Denn es erfordert Mut und Überwindung von technischen Hürden, neue Wege und gleichzeitig neue Begriffe wie die der Revision für die eigene Berufsgruppe zu erschließen. Die Workshopleiterin konnte genauestens ausführen, worum es sich bei dem derzeit kaum bekannten Arbeitsfeld der Revisor*innen handelt und wo hier die Grenzen zum Lektorat bzw. Korrektorat zu ziehen sind. Die Vorteile dieser Qualitätssicherung für große Übersetzungsagenturen wurden in der übersichtlichen Folienpräsentation klar vermittelt. Außerdem wurden die Teilnehmer*innen auf sehr angenehme, denn ehrliche Weise dahingehend motiviert, das Gelernte zum Aufpolieren der eigenen Unique Selling Proposition zu nutzen. Dieser wirtschaftliche Aspekt kann für EPUs nicht oft genug unterstrichen werden. Hier kam die Kompetenz der Workshopleiterin durch ihren hohen Erfahrungsschatz deutlich zum Vorschein. 

Learning by Doing

Sehr spannend war der zweite Teil der Veranstaltung: Hier ging es darum, das Neue anhand der gelernten Kategorien an Beispieltexten innerhalb von Kleingruppen anzuwenden. Dabei musste sich jede Person plötzlich in eine völlig unbekannte Rolle begeben – weg vom aktiven Übersetzungsprozess, hin zur prüfenden Person, die nach objektiven Kriterien und Begründungen sucht, um den Zieltext zu optimieren. Ein großartiges Experiment für jede und jeden. Auch wenn sich nicht gleich alle 70 Teilnehmer*innen zu Revisor*innen weiterbilden werden, so war das eine sehr lebendige Erfahrung mit vielen Inputs direkt aus der Branche.

Fazit

Eines wurde innerhalb der Veranstaltung deutlich: Der Workshop war definitiv jede Minute wert (a), um in die Materie der Revisionsarbeit hineinzuschnuppern, (b), um zu verstehen, worum es bei der Revision von Übersetzungen geht und (c), um für sich abzuspeichern, in welchen Kategorien Qualitätsmerkmale von Zieltexten bewertet werden (sollten). Nichtsdestotrotz braucht es eine längere Fortbildung zur Erlangung der Revisionskompetenz. Weiterführende Links und Hinweise wurden daher den Teilnehmenden in Form eines abgerundeten Servicepakets zur Verfügung gestellt.

Dieser Raketenstart der Fortbildungsreihe 2021 für Sprachdienstleister*innen lässt auf weitere Workshops dieser Art hoffen, die den Horizont erweitern und auf neue technische Möglichkeiten aufmerksam machen - im Sinne der persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung.

Fakten

  • Workshopleitung: Mag. Helga Benigni-Cokan
  • Veranstalter: WKÖ Gruppe der Sprachdienstleiter*innen
  • Termine: 4x im März 2021, jeweils 16:00-19:00
  • Technische Voraussetzung: Internetanschluss und Microsoft Teams.

Herzlichen Dank an die WKO-Veranstalter*innen, die Berufsgruppensprecherin Mag. Claudia Hagendorfer und die Workshopleiterin Mag. Benigni-Cokan für diese Veranstaltung.

Bericht verfasst von: Mag. Aleksandra Walter 

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