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Lehrlingswettbewerb Industrie 4.0: Auf die Menschen kommt es an

Vier Lehrlingsteams traten gegeneinander an, die Zusammenarbeit stand dennoch im Vordergrund

Das Wiener ÖBB Team beim Lehrlingswettbewerb Industrie 4.0
© Josef Bollwein Das Wiener ÖBB Team beim Lehrlingswettbewerb Industrie 4.0

Eine wichtige Rolle in der Arbeitswelt spielen neben den fachlichen Fähigkeiten auch die Soft Skills. Gute Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit und eine lösungsorientierte Herangehensweise sind mindestens genauso wichtig wie die fachspezifischen Fähigkeiten. Beim Lehrlingswettbewerb Industrie 4.0 am WIFI St. Pölten standen sie daher im Mittelpunkt.

Aufgaben erfolgreich bestehen

Vier Lehrlinge unterschiedlicher Fachrichtungen und pro Team bewiesen über zwei Tage hinweg, dass es zusammen leichter geht. Dabei kam je ein Lehrling aus den Bereichen Elektro-, Metall- und Prozesstechnik, sowie Mechatronik. „Am Arbeitsplatz arbeitet man nicht nur mit Personen aus demselben Fachbereich zusammen. Umso wichtiger ist es, dass man einerseits auch selbst über den Tellerrand blickt und andererseits schon in jungen Jahren Teamfähigkeit erlernt“, weiß auch Stefan Ehrlich-Adám, Spartenobmann der Wiener Industrie. Die Teams mussten auch untereinander kooperieren, um ihre Aufgaben erfolgreich bestehen zu können. Neben drei Teams aus Niederösterreich, stellte auch die Lehrwerkstatt Wien der ÖBB Infrastruktur AG ein Team. Der Wettbewerb schuf auch für 300 Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, die Industrie besser kennenzulernen.

Stefan Ehrlich-Adám
© Foto Weinwurm
„Die Lehre ist der Grundstein für eine erfolgreiche Karriere in der Industrie.“
Stefan Ehrlich-Adám, Wiener Industriechef

Keine Zukunftsmusik, sondern bereits Realität

Unter Industrie 4.0 versteht man die umfassende Digitalisierung der Industrie. Maschinen und Abläufe werden vernetzt, um ressourcenschonender und effizienter arbeiten zu können. Eine wichtige Rolle dabei spielen gut ausgebildete Fachkräfte. „Digitalisierung schafft neue Jobs, sogar ganz neue Jobprofile. Einfache Arbeiten, die kein menschliches Zutun brauchen, werden automatisiert. Aber um die Maschinen zu programmieren, bedienen und letztendlich auch zu warten, braucht es top ausgebildete Fachkräfte. Die Lehre ist für junge Menschen der perfekte Einstieg“, so Ehrlich-Adám. In der Wiener Industrie sind schon über 1.000 Lehrlinge beschäftigt. Die Wiener Industrieunternehmen bieten die unterschiedlichsten Lehrberufe. Von Labor- oder Lebensmitteltechnik hin zu Mechatronik und Maschinenbau ist sie breit gefächert. Die Siegerehrung des Lehrlingswettbewerbs findet im Juni statt. Dann erfahren wir auch, ob der Sieg wieder nach Wien geht.



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