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Leberkäse-Muffins und Traditions-Zuckerl: Genuss Awards für Wiener Unternehmen vergeben

Wienerinnen und Wiener wählten ihre Lieblings-Lebensmittelhändler - Sieger bei „Genuss statt Masse“-Messe gekürt

Gewinner in der Kategorie Lebenswerk: Bonbons Anzinger. Margarete Gumprecht, Obfrau des Landesgremiums des Lebensmittelhandels der WKW und Spartenobmann des Wiener Handels Rainer Trefelik übergaben die Genuss Awards.
© Jennifer Fetz Gewinner in der Kategorie "Lebenswerk": Bonbons Anzinger. Margarete Gumprecht, Obfrau des Landesgremiums des Lebensmittelhandels der WKW und Spartenobmann des Wiener Handels Rainer Trefelik übergaben die Genuss Awards.

Tausende Stimmen gingen beim Online-Voting für den Genuss Award ein. Die Wienerinnen und Wiener wählten dabei ihren Lieblings-Lebensmittelhändler. Prämiert wurden Unternehmen mit außergewöhnlichen Kreationen wie Leberkäse-Muffins oder Händler mit Fokus auf Nachhaltigkeit. Ein Projekt, bei dem Langzeitarbeitslose per Fahrrad Einkäufe ausliefern und so wieder am Arbeitsmarkt Fuß fassen können, wurde bei den Sonderkategorien vor den Vorhang geholt. Ebenso gewann eine App, die Lebensmittelverschwendung Einhalt gebieten soll.

„Genuss hat in Wien einen hohen Stellenwert. Doch wo wäre dieser Genuss ohne jene Menschen, die durch ihre tägliche Begeisterung und Liebe für ihren Beruf dazu beitragen, dass unsere Stadt diese Vielfalt an Schmankerln, Produkten und Spezialitäten bieten kann? Was wären unsere Grätzeln ohne die Geschäfte ums Eck, die Wien so lebenswert machen?“, sagt Margarete Gumprecht, Obfrau des Landesgremiums des Lebensmittelhandels in der Wirtschaftskammer Wien. „Es war an der Zeit, diese Personen vor den Vorhang zu holen und denjenigen, die ihren Kundinnen und Kunden tagtäglich Freude bereiten, diese Freude auch einmal zurückzugeben. Deshalb riefen wir den Genuss Award ins Leben.“

Die Sieger des Online-Votings

  • Spezialitäten aus Floridsdorf: In der Kategorie „Feinkost“ ging das Floridsdorfer „Tasty Retro“ bei der Online-Abstimmung als Sieger hervor. Inhaberin Zeljana Jurkic-Dusper bietet Produkte und Spezialitäten von Familienunternehmen an, von Fleisch, Teigwaren über Curry bis hin zu Honig. Besondere Beliebtheit genießen ausgefallene Kreationen wie der Leberkäse-Muffin oder Leberkäse-Guglhupf.
  • Obst aus der Wieden: Das LGV Gärtnergschäftl in der Kettenbrückengasse wurde in der Kategorie „Obst und Gemüse“ ausgezeichnet. Im Geschäft wird mitten in der Innenstadt das frischeste Obst und Gemüse der Wiener Gärtnerinnen und Gärtnern sowie von Gemüsebäuerinnen und -bauern aus dem Seewinkel angeboten. Die Produkte können verpackungsreduziert oder sogar unverpackt gekauft werden. Zur Entspannung können die Gäste ein Frühstück oder auch ein Stück Kuchen mit Kaffee genießen.
  • Fisch aus Penzing: Als beliebtester Fischhändler Wiens wurde das Geschäft Fisch & Co von Wilhelm Vranovsky gewählt. Den Betrieb im 14. Wiener Gemeindebezirk gibt es schon seit 45 Jahren. „Verkauft werden nur Lebensmittel, die uns auch selbst schmecken“, beschreibt Vranovsky das Motto von Fisch & Co. Im Sortiment sind ausschließlich nachhaltig gefangene Fische, Bioweine und Biogemüse.
  • Bauernprodukte in der Josefstadt: Ein ganz besonderes Konzept verfolgt essenswert.at, Preisträger in der Kategorie „Naturkost“. Das große Ziel von Inhaberin Monika Zimmermann mit ihrem in der Schlösselgasse im 8. Bezirk beheimateten Geschäft ist es seit sechs Jahren, dass keine Lebensmittel verschwendet werden. Nach Vorbestellung im Webshop liefern die Bäuerinnen und Bauern genau die gewünschten Produkte, die dann von den Kundinnen und Kunden im Laden abgeholt werden können.
  • Traditions-Zuckerl aus Brigittenau: Der süßeste Lebensmittelhändler unter den Preisträgern des Online-Votings ist die Zuckerltante in Wien 20. Die Gewinnerin in der Kategorie „Süßwaren“ versüßt mit Freude und Leidenschaft das Leben ihrer Kundinnen und Kunden seit 1922. Inhaberin Monika Erhart führt das klassische Wiener Zuckerlgeschäft bereits in vierter Generation, ein traditioneller Familienbetrieb, in dem auch Mama Elfriede Györgyfalvay nach wie vor öfters aushilft.


Jury vergab Sonderkategorien

Neben der Publikumswahl vergab eine fachkundige Jury weitere Preise in den vier Sonderkategorien „Großhandel mit Lebensmitteln", „Soziales Engagement", „Innovation" und „Lebenswerk".

  • Am Wiener Großgrünmarkt ist der Gewinner in der Kategorie „Großhandel mit Lebensmitteln“ zuhause: Die Firma Orient Marketing Service gibt es seit 35 Jahren. Sie ist auf ethnische Produkte spezialisiert. Österreich- und europaweit tätig, produziert das Familienunternehmen in der Türkei auch selbst Oliven und Olivenöl. Gründer Ayhan Bakan startete 1984 ganz klein mit 60 Artikeln, mittlerweile hat Orient an die 3.000 verschiedene Artikel im Sortiment.

  • Die Spar AG in der Ostregion hat mit Michl’s bringt’s eine einzigartige Kooperation gestartet, die sowohl den sozialen als auch den ökologischen Aspekt beinhaltet. Gemeinsam mit dem AMS werden Langzeitarbeitslose wieder in Beschäftigung gebracht, die per Fahrrad den Einkauf an Kundinnen und Kunden ausliefern. Die Initiative wurde in der Kategorie „Soziales Engagement“ ausgezeichnet.

  • In der Kategorie „Innovation“ wurde die App „Too Good To Go“ prämiert. Teilnehmende Restaurants, Cafés und Lebensmittelhändler können über diese App Lebensmittel anbieten, die am Ende des Tages noch nicht verkauft sind. Die Userinnen und User können über ihre Smartphones direkt bezahlen und am Abend ihr „Überraschungssackerl“ abholen. Eine Idee, die einen Impuls gegen die Wegwerfgesellschaft setzt.

  • Eine Auszeichnung für ihr Lebenswerk konnte Hildegard Anzinger, Inhaberin des Schokoladegeschäfts Bonbons Anzinger, entgegennehmen, die seit 47 im 1. Bezirk exquisite Schokoladeprodukte verkauft. 

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