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Lebens- und Sozialberater: Bei Beratungen muss man achtsam sein

Drei Bereiche stehen bei den Lebens- und Sozialberatern im Mittelpunkt. Pfusch entsteht, wenn dort für angebotene Leistungen weder die Befähigung noch die Berechtigung vorliegt.

Wer Beratungs- leistungen in Anspruch nimmt, sollte darauf achten, dass der jeweilige Anbieter die ensprechende Ausbildung in seinem Fachgebiet absolviert hat. Eine aufrechte Gewerbeberechtigung ist die beste Bestätigung dafür.
© pathdoc/Shutterstock Wer Beratungsleistungen in Anspruch nimmt, sollte darauf achten, dass der jeweilige Anbieter die ensprechende Ausbildung in seinem Fachgebiet absolviert hat. Eine aufrechte Gewerbeberechtigung ist die beste Bestätigung dafür.

Die drei Bereiche sind eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und die Förderung der mentalen Fitness. Berater, die in diesen Bereichen Leistungen anbieten, müssen genau definierte Ausbildungen absolvieren. Lebens- und Sozialberater, die eine entsprechende Ausbildung haben, dürfen das Gütesiegel ImpulsPro führen. Dieses von der Branche österreichweit entwickelte Gütesiegel ermöglicht es Konsumenten, qualifizierte Lebens- und Sozialberater von Anbietern zu unterscheiden, die nicht die notwendigen und gesetzlich vorgeschriebenen Ausbildungen absolviert haben. Das sichert die Qualität.

Anbieter müssen sich an ihren Beratungsumfang halten

Wenn Anbieter, die über weitaus geringere Kompetenzen verfügen, Leistungen bieten, die darüber hinaus gehen, ist das Pfusch. Fitnesstrainer beispielsweise dürfen Kunden bei der Erstellung von Trainingsprogrammen, oder bei der richtigen Benutzung von Trainingsgeräten beraten. Dieses Gewerbe ist frei. Die sportwissenschaftliche Beratung eines berechtigten Lebens- und Sozialberaters umfasst aber viel mehr. Er hat ein entsprechendes Studium absolviert, erstellt individuelle Konzepte z.B. mit einer Leistungsdiagnostik und bezieht die gesamte Lebenssituation (Lebensstil, berufliche Belastung, Regenerationsfähigkeit usw.) mit ein. Mit einer solchen Rundum-Beratung ist man gut versorgt und die Wirkung ist nachhaltig. Problematisch sind auch einige esoterische Beratungen, die keineswegs das Leistungsspektrum eines Bereiches der Lebens- und Sozialberaters für sich beanspruchen dürfen. Ebenso darf man Supervision nur anbieten, wenn man über die entsprechenden rechtlichen Voraussetzungen verfügt. Neben einer Gewerbeberechtigung kann das hier auch eine Ausbildung als Psychotherapeut bzw. in einem psychologischen Beruf sein. Dennoch treten am Markt immer wieder Supervisoren auf, die weder über das eine noch über das andere verfügen.

Was gegen Pfusch getan wird

Wer unzulässigerweise über die jeweilige Gewerbeberechtigung hinausgehende Leistungen anbietet, wird von der Fachgruppe zunächst auf das Problem hingewiesen. Bei ausbleibender Reaktion wird der Fall der Pfuscherbekämpfung bzw. dem Schutzverband für die nötigen rechtliche Schritte übergeben. Die Fachgruppe drängt über das Wirtschaftsministerium oder vor Gericht auf Klärung, welche Leistungen verwandte, aber eben nicht so fundiert ausgebildete Berufsgruppen anbieten oder nicht anbieten dürfen. Das kann für die Betroffenen weitreichende Konsequenzen haben. Kunden können darauf vertrauen, dass jeder Berater, der ein Gütesiegel hat, ein kompetenter Berater ist.

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