th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Kurzparkzonenerweiterung schafft Leerfahrten

Im März 2022 wird in Wien flächendeckend die Kurzparkzone eingeführt. Für viele Transportunternehmen bedeutet das, dass sie künftig nur mehr im Bezirk des Betriebsstandorts anstatt im Einsatzgebiet parken können

parken
© GoranP, Alexandr III, MicroOne, Stefanie Keller / Shutterstock

Viele Unternehmen wie Abschleppdienste parken aus Effizienz- und Umweltgründen ihre Fahrzeuge außerhalb der Betriebszeiten direkt in den jeweiligen Einsatzgebieten. Dadurch kann auf Einsätze schneller reagiert und unnötige Leerfahrten verhindert werden. Mit der neuen Regelung muss das Fahrzeug jeden Tag erneut in das Einsatzgebiet gebracht werden. Für einen Abschleppdienst mit Betriebsstandort im 22. Bezirk und Einsätzen im 23. Bezirk bedeutet das eine Fahrt quer durch die Stadt. „Das schafft nicht nur abwendbare Leerfahrten und eine Belastung für die Umwelt, sondern auch mehr Verkehr zu den Spitzenzeiten in der Früh und am Abend“, warnt Wolfgang Böhm, Fachgruppenobmann der Transporteure in der Wirtschaftskammer Wien.

"Bevor die flächendeckende Parkraumbewirtschaftung in Wien eingeführt wird, müssen die Probleme der Unternehmer gelöst werden."
Wolfgang Böhm

Auch Lenker betroffen

Wenn Fahrzeuge nicht mehr im Einsatzgebiet oder in der Nähe der Wohnorte der Lenker abgestellt werden dürfen, hat das auch für die Fahrer Folgen: „Müssen diese künftig erst zum Betriebsstandort, anstelle dass sie direkt ins Einsatzgebiet fahren, verlängert sich ihr Arbeitsweg“, so Böhm. Schwere LKW, wie sie Abschleppunternehmen nutzen, dürfen nachts nur in mehr als 25 Meter Entfernung zu Wohnhäusern abgestellt werden. Diese Flächen auf öffentlichen Grund, gibt es aber nur in den Randbezirken, die bisher noch nicht in das Wiener Kurzparkzonenmodell eingeschlossen waren. „Das verschärft die Situation für viele Unternehmer zusätzlich“, so Böhm abschließend.




Das könnte Sie auch interessieren

Nikolaus

Für Nikolo und Krampus regional einkaufen

Laut Umfrage der KMU Forschung wollen rund die Hälfte der Wiener zum Nikolo etwas schenken, dabei werden dafür im Schnitt 30 Euro für Geschenke zum Nikolaus bzw. Krampus ausgegeben. mehr

Tourismus

Aufwind für Wiens Tourismus

Langsam erwacht der Städtetourismus wieder zu neuem Leben. Auf welche Tourismus-Trends sich Wien und seine Tourismusbetriebe jetzt einstellen sollten. mehr

Davor Sertic

Verkehrswirtschaft braucht Alternative zur A23

Die Zukunft des Transportwesens benötigt also ein gesamtheitliches Konzept und der Lückenschluss ist eine wichtige Komponente dabei. Nicht zuletzt deswegen, wurde auch die notwendige Umweltverträglichkeitsprüfung positiv abgeschlossen. mehr