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Kurzparkzonenerweiterung schafft Leerfahrten

Im März 2022 wird in Wien flächendeckend die Kurzparkzone eingeführt. Für viele Transportunternehmen bedeutet das, dass sie künftig nur mehr im Bezirk des Betriebsstandorts anstatt im Einsatzgebiet parken können

parken
© GoranP, Alexandr III, MicroOne, Stefanie Keller / Shutterstock

Viele Unternehmen wie Abschleppdienste parken aus Effizienz- und Umweltgründen ihre Fahrzeuge außerhalb der Betriebszeiten direkt in den jeweiligen Einsatzgebieten. Dadurch kann auf Einsätze schneller reagiert und unnötige Leerfahrten verhindert werden. Mit der neuen Regelung muss das Fahrzeug jeden Tag erneut in das Einsatzgebiet gebracht werden. Für einen Abschleppdienst mit Betriebsstandort im 22. Bezirk und Einsätzen im 23. Bezirk bedeutet das eine Fahrt quer durch die Stadt. „Das schafft nicht nur abwendbare Leerfahrten und eine Belastung für die Umwelt, sondern auch mehr Verkehr zu den Spitzenzeiten in der Früh und am Abend“, warnt Wolfgang Böhm, Fachgruppenobmann der Transporteure in der Wirtschaftskammer Wien.

"Bevor die flächendeckende Parkraumbewirtschaftung in Wien eingeführt wird, müssen die Probleme der Unternehmer gelöst werden."
Wolfgang Böhm

Auch Lenker betroffen

Wenn Fahrzeuge nicht mehr im Einsatzgebiet oder in der Nähe der Wohnorte der Lenker abgestellt werden dürfen, hat das auch für die Fahrer Folgen: „Müssen diese künftig erst zum Betriebsstandort, anstelle dass sie direkt ins Einsatzgebiet fahren, verlängert sich ihr Arbeitsweg“, so Böhm. Schwere LKW, wie sie Abschleppunternehmen nutzen, dürfen nachts nur in mehr als 25 Meter Entfernung zu Wohnhäusern abgestellt werden. Diese Flächen auf öffentlichen Grund, gibt es aber nur in den Randbezirken, die bisher noch nicht in das Wiener Kurzparkzonenmodell eingeschlossen waren. „Das verschärft die Situation für viele Unternehmer zusätzlich“, so Böhm abschließend.




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