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Kritik an Ökoprämie verkennt Nutzen für Umwelt und Wirtschaft

Die drastischen Auswirkungen der Coronakrise sind auch in der Wirtschaft zu spüren. Um die 450.000 direkten, indirekten oder induzierten Arbeitsplätze der österreichischen Kfz-Branche zu sichern, erneuert Burkhard Ernst, Obmann des Wiener Fahrzeughandels und Vorsitzender des Vereins „Mein Auto“, seine Forderung, kurzfristig eine Ökoprämie für den Kauf von Neuwagen einzuführen.

Auto
© Anna Rauchenberger

Ernst unterstreicht den umweltpolitischen Vorteil einer solchen Maßnahme: „Eine Ökoprämie verbessert kurzfristig ganz konkret die Ökobilanz der Fahrzeugflotte in Österreich. Der Austausch alter PKW durch Neufahrzeuge mit besserer Abgasklasse, effizienteren Motoren oder auch durch Elektrofahrzeuge führt sofort zu deutlich weniger CO2-Emmisisonen.“ Die Kfz-Branche ist innovativ und hat die Emissionen in den vergangenen Jahren bereits stark reduzieren können. So ist der durchschnittliche CO2-Flottenverbrauch in Österreich seit 2000 um 27 Prozent gesunken. „Eine Ökoprämie kann als erfolgreiches Instrument der Krisenbewältigung diesen Trend verstärken“, so Ernst.

Wirtschaft stärken

Angesichts steigender Arbeitslosenzahlen und fallender Konjunkturprognosen zeigt sich Ernst über das Zögern der Politik verwundert: 

„Wir brauchen jetzt ein klares Signal an die Kfz-Branche und die Konsumenten. Die Ungewissheit, ob es eine Prämie geben wird und wie diese ausgestaltet sein wird, lässt die Kunden mit einer Kaufentscheidung warten. Die Politik kann mit dem bewährten Kriseninstrument der Ökoprämie den Konjunkturturbo zünden und die wirtschaftliche Erholung Österreichs ohne zusätzliche Bürokratie beschleunigen. Außerdem kehrt ein Teil der Prämien über die Mehrwertsteuer und die NoVA sofort in den Staatshaushalt zurück.“
Burkhard Ernst

Das Auto ist systemrelevant

Die Bedeutung des Autos hat sich laut Prof. Burkhard Ernst in den vergangenen Wochen erneut herausgestellt: „Die Kfz-Branche ist für Österreich systemrelevant, für unsere Gesamtwirtschaft und den Alltag vieler Menschen. Gerade während der Corona-Einschränkungen haben viele Menschen auf ihr Auto vertraut, um morgens zur Arbeit zu kommen, ihre Waren zu transportieren oder ihre Einkäufe zu erledigen. Besonders im ländlichen Raum ist die individuelle Mobilität ein wichtiger Anker für Familien, Erwerbstätige sowie die klein- und mittelständischen Strukturen Österreichs.“

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