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Konservierungsprämie kann Wiener Hotels schützen

Hotels könnten in künftigen Not-Situationen Platz schaffen statt zusperren – Home-Offices, Klassenzimmer oder Quarantäne-Wohnungen als Angebote 

Markus Grießler
© Florian Wieser

Die Wiener Hotellerie hat nun größtenteils seit einem Jahr geschlossen, auch während der Sommermonate im letzten Jahr, als eine Öffnung erlaubt war, sperrten viele Hoteliers ihre Häuser nicht auf. Ausbleibende Touristen und damit geringe Nachfrage machten das unmöglich. „Bei einer ähnlichen Situation in der Zukunft muss anders reagiert werden. Hotels sind enorme Investitionen mit hohen laufenden Kosten, hier bedarf es besonderer Regeln“, fordert Markus Grießler, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Wien.

"Das Problem der nächsten Jahre wird ja sein, dass es weniger Touristen als in den letzten Jahren geben wird"
Markus Grießler

Primär könnten die Hotelzimmer, genauso wie die in vielen Häusern vorhandenen Seminar- und Veranstaltungsräume, auch in Ausnahmezeiten genutzt werden: „Etwa als Klassenzimmer, wenn Schulen einen erhöhten Platzbedarf haben, oder auch als Home-Offices außerhalb der eigenen vier Wände, wenn die eigene Wohnung nicht ausreicht“, so Grießler.

Hotels halten, auch wenn Nachfrage für längere Periode nachlässt

Dafür brauche es dann auch eine geeignete rechtliche Basis. Vor allem aber sucht er nach einer Lösung, Hotels auch langfristig zu halten, wenn die Nachfrage für eine längere Periode nachlässt: „Das Problem der nächsten Jahre wird ja sein, dass es weniger Touristen als in den letzten Jahren geben wird. 2019 etwa hatten wir 17,6 Millionen Nächtigungen. Die Hotelkapazitäten sind für diese Ströme ausgelegt. Die Hotels werden nun insgesamt weniger ausgelastet und haben dennoch fast die gleichen Kosten. Das wird viele, die jetzt die Pandemie überstanden haben, in der Zukunft in die roten Zahlen treiben. “Die Lösung ist für Grießler eine Konservierungsprämie, ähnlich der Stilllegungsprämie in der Landwirtschaft: „Wenn Hotels stillgelegt werden und damit die Bettenkapazität in der Stadt gesenkt wird, steigt auch bei weniger Touristen die Auslastung der offenen Hotels auf ein gewinnbringendes Niveau. Mit einer Konservierungsprämie für diese temporär geschlossenen Häuser können diese über die Dürreperiode hinweg gesichert werden, um dann, wenn die Gäste wieder zahlreicher kommen, schnell wieder am Markt zu sein.



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