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Konjunktur zieht jetzt auch im Gewerbe an

Nach einer guten Entwicklung zu Jahresende 2017 starten die Wiener Gewerbe- und Handwerksbetriebe überwiegend optimistisch in das Neue Jahr.

Arbeiter
© Wolfgang Voglhuber/WKO

Im letzten Quartal 2017 schlugen sich die guten Konjunkturdaten auch im Wiener Gewerbe und Handwerk deutlicher als davor nieder. Das zeigt die aktuelle Konjunkturauswertung der KMU Forschung Austria. Der durchschnittliche Auftragsbestand in den investitionsgüternahen Branchen stieg um fast fünf Prozent. Besonders das Bau- und die Ausbau- und Bauinstallationsgewerbe verzeichneten Zuwächse. Allerdings hatte noch immer knapp die Hälfte der Unternehmen Auslastungsprobleme. Die Geschäftslage insgesamt wurde jedoch deutlich besser beurteilt als ein Jahr davor. Im konsumnahen Sektor erreichten knapp 40 Prozent der Betriebe höhere Umsätze als im Vergleichsquartal des Vorjahres. In den Gesundheits- und Wellnessbranchen erzielten sogar mehr als 60 Prozent der Betriebe höhere Umsätze als 2016. Quer durch alle Gewerbe- und Handwerksbranchen musste nur ein Achtel der Betriebe sinkende Umsätze hinnehmen.

kmu forschung
© KMU Forschung

Im Bundesländervergleich erzielte der konsumnahe Gewerbe- und Handwerkssektor damit in Wien sein bestes Ergebnis. Auch der Jahresbeginn ist von Optimismus geprägt, die Wiener Gewerbeunternehmen erwarten eine Fortsetzung der guten Geschäftsentwicklung. Neun von zehn Betrieben rechnen im ersten Quartal 2018 mit steigenden oder gleichbleibenden Umsätzen gegenüber dem Vorjahr. Auf den Beschäftigtenstand dürfte sich das allerdings nicht positiv auswirken: Per Saldo rechnen die Betriebe mit einem Rückgang der Mitarbeiterzahlen von 0,9 Prozent.

Jetzt Impulse setzen

Um die gute Stimmung in den Betrieben zu nützen und die positive Entwicklung zu verstärken, seien jetzt Impulse gefragt, die nachhaltige Investitionen ankurbeln, betont die Obfrau der Wiener Sparte Gewerbe und Handwerk, Maria Smodics-Neumann. Ein Beispiel sei eine Förderung für Klimaschutzinvestitionen in privaten Haushalten. Positive Konjunkturimpulse fordert auch die Bundessparte Gewerbe und Handwerk ein. Ihr Sechs-Punkte-Maßnahmenpaket dafür basiert auf dem neuen Regierungsprogramm und definiert die wirtschaftspolitischen Schwerpunkte aus der Sicht des Sektors.


6-Punkte-Maßnahmenpaket

  • Bildung: Fachkräfteausbildung am Puls der Zeit, Bekenntnis zum Meister, Digitalisierung der Lehrinhalte vorantreiben

  • Digitalisierung: Dialog zum Thema Digitalisierung institutionalisieren, flächendeckender Ausbau des Hochleistungsinternet

  • Förderprogramme neu aufsetzen, Impulse für Gewerbe- und Handwerksbetriebe schaffen, Fokus auf Klimaziele

  • Vergaberecht: Mehr Möglichkeiten schaffen, damit sich auch Klein- und Mittelbetriebe angemessen an der öffentlichen Auftragsvergabe beteiligen können.

  • Arbeitszeit: Realisierung flexiblerer Arbeitszeiten, Stärkung der Vereinbarungen auf betrieblicher Ebene


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