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Konjunktur beflügeln durch interessenspolitische Kooperation

WKW-Präsident Walter Ruck: „Wirtschaftsaufschwung durch Zusammenspiel von Sozialpartnern, Politik und Wirtschaft verstärken“ – WK Wien als treibende Kraft: Kapitalmarkt-Offensive mit Börse Wien, Infrastruktur-Offensive mit AK Wien, Seidenstraßen-Offensive mit ÖBB

© wkw

„Endlich! Die Konjunktur hat sich verfestigt, der Ausblick ist positiv. Nach fünf Jahren Stagnation erwarten wir für 2018 in Wien ein Wachstum von 2,5 Prozent. Das ist der beste Wert seit 10 Jahren. Auch bei der Wiener Rekordarbeitslosigkeit ist dank Konjunktur und Unternehmen Land in Sicht. Wien hat dennoch enormen Aufholbedarf. Beispielsweise müssen wichtige Infrastrukturprojekte wie Lobautunnel, 3. Piste, U-Bahn- und S-Bahn-Ausbau oder die flächendeckende Breitbandabdeckung forciert werden. Die Stadt Wien muss ihrer Verantwortung als Projekttreiber wieder gerecht werden“, hält Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien, im Rahmen des heute tagenden Wirtschaftsparlaments fest.

Positive Aussichten in Wien 

Trotz positiver Wirtschaftsprognose warnt Ruck vor politisch motivierten Jubelmeldungen:

„Es wartet harte Arbeit, damit aus der Prognose stabile Realität wird. Und gerade in Wien gibt es so viel Verbesserungspotential, dass man in der Stadt an die sprichwörtliche Hängematte nicht mal einen Gedanken verschwenden darf.“
Walter Ruck

Die Vorzeichen beim Wiener Wirtschaftswachstum sind nach den verhaltenen Aussichten zu Jahresbeginn, erfreulicherweise deutlich positiver geworden, allerdings immer noch hinter dem Bundesschnitt. Die Prognose 2018 für Wien sieht ein Wachstum von 2,5 Prozent vor (Österreich: 2,9 Prozent). Entspannung wird auch für den Wiener Arbeitsmarkt erwartet. Das Beschäftigungswachstum hat sich im Vergleich zu den letzten fünf Jahren verdoppelt und liegt aktuell mit 2,2 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen ist 2017 erstmals seit neun Jahren um 1,8 Prozent gesunken (Österreich: minus 4,6 Prozent). Die Arbeitslosenquote wird ebenfalls leicht sinken, befindet sich aber immer noch auf hohen 15,1 Prozent (Okt. 2017).

Ruck verweist in seiner Rede auch auf die im letzten Jahr intensivierte Zusammenarbeit mit verschiedenen Stakeholdern wie AK Wien, Börse Wien, ÖBB und Sozialversicherungen. Gemeinsam konnten wichtige Themen wie der Infrastruktur-Ausbau, eine Kapitalmarkt-Offensive, Breitspur- und Seidenstraßen-Anbindung sowie Rechtssicherheit bei Werkvertrag/Dienstvertrag und Verbesserungen bei Sozialversicherungsleistungen vorangetrieben werden.

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