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Konditorei-Kette Aida will expandieren

In vierter Generation führt Dominik Prousek die 1913 gegründete Konditorei- und Kaffeehaus-Kette Aida, die heuer und 2020 in Österreich um etwa sieben Filialen wachsen soll.

Rund 100 Konditoren und zehn Lehrlinge stellen in der Aida-Produktion in Floridsdorf täglich in Handarbeit drei Tonnen Mehlspeisen her.
© Aida Rund 100 Konditoren und zehn Lehrlinge stellen in der Aida-Produktion in Floridsdorf täglich in Handarbeit drei Tonnen Mehlspeisen her.

In der Wiener Produktion stellt Aida täglich rund drei Tonnen Mehlspeisen her. Bis zu zehn Tonnenwären möglich. Der Expansion sind also noch lange keine Grenzen gesetzt. „Wir sind die größte gewerbliche Konditorei Europas”, sagt Dominik Prousek, Executive Director der Konditorei- und Kaffeehaus-Kette Aida. Er führt selbst durch die Produktionshalle, in der in Handarbeit drei Tonnen Mehlspeisen pro Tag hergestellt werden. Die Handarbeit schmecke man, sagt er, sie gehöre genauso zur hohen Aida-Qualität wie die hochwertigen Zutaten: Butter, feinste Schokolade oder die selbstgemachten Marmeladen.

„Wir machen alles selbst - vom Teig bis zur Creme und dem Eis im Sommer.”
Dominik Prousek

In der Produktion, in der rund 100 der etwa 450 Aida-Mitarbeiter beschäftigt sind, kann man den Konditoren beim Teigausziehen und Flechten von Striezeln ebenso zusehen wie beim Auftragen von Cremes oder  dem Dekorieren der Torten.

Dominik Prousek (l.) führt das Familienunternehmen in vierter Generation.
© Aida Dominik Prousek (l.) führt das Familienunternehmen in vierter Generation.

Maschinen gibt es zwar auch, allerdings nur zur Unterstützung des Handwerks. Wie die jüngste Anschaffung, eine Schneidemaschine, die die tiefgefrorenen Torten mit einem starken Wasserstrahl in gleiche Stücke schneidet. In Zellophan gewickelt und in Schachteln verpackt werden die Stücke dann schon wieder von Hand. Eingefroren werden alle Aida-Backwerke - mit Ausnahme von Sacher- und Mozarttorten, weil deren Glasur dadurch unansehnlich würde. Erst in den Filialen werden sie aufgetaut oder aufgebacken. Das ermöglicht es, die Waren aufzubewahren und auch über große Distanzen zu transportieren, wie zum Beispiel nach Innsbruck, wo es seit Mitte 2018 ebenfalls eine Aida gibt. Dieser Bundesländer-Dependance sollen heuer und 2020 weitere folgen. Neueröffnungen sind in Salzburg, Linz, St. Pölten, Wiener Neustadt, Graz, Villach und Klagenfurt geplant. Aktuell hat Aida 31 Filialen in Österreich, Ziel seien 45 bis 50.

Bei Aida wird alles selbst gemacht - vom Teig über die Creme bis zur Schokoladeverzierung.
© Aida Bei Aida wird alles selbst gemacht - vom Teig über die Creme bis zur Schokoladeverzierung.

Offen sei man auch weiterhin für Franchisenehmer, allerdings müsse es jemand sein, „der mit Herzblut dabei ist. Denn wo wir aufsperren, bleiben wir auch”, sagt Prousek. Für Franchisenehmer hat Aida drei Filialtypen in verschiedenen Größen. Neu bei den Filialgrößen ist die selbst betriebene Aida1go auf der Wiedner Hauptstraße 15, die auf kleinem Raum Produkte von einem bis 1,90 Euro zum Mitnehmen verkauft. „Ziel ist es, dass es auch von dieser Vertriebsschiene mehr gibt”, sagt Prousek.

Handarbeit als Qualitätsmerkmal: „Man schmeckt den Unterschied”, sagt Prousek.
© Aida Handarbeit als Qualitätsmerkmal: „Man schmeckt den Unterschied”, sagt Prousek.

Familiengeführtes Traditionsunternehmen

Neben dem süßen gibt es bei Aida auch das saure Sortiment, das ebenfalls in der 1976 in Betrieb genommenen Produktion vorbereitet  wird - wie z.B. der Klassiker Schinken-Käse-Toast oder die belegten Brote. Prousek führt das Familienunternehmen traditionsbewusst. So werden Filialen in dem Stil erhalten, in dem sie eröffnet wurden - wie z.B. die Filiale in der Wollzeile 26 aus den 1930er Jahren, in der 1946 Österreichs erste Espressomaschine stand. Seit damals wurde aus der Konditorei- auch eine Kaffeehauskette. Prousek, der gerne reist und sich aus aller Welt Inspirationen holt, bringt aber auch neue Marketing- und Produktideen ins Unternehmen - wie das Aida-Torteneis, in das Tortenstückchen eingerührt werden, oder französische Törtchen, die mit einem Pariser Patissier entwickelt wurden.

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