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Können ist gefragt!

Kommentar von Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien

© wkw

In Wien haben wir Rekordbeschäftigung, und die Nachfrage nach weiteren Mitarbeitern hält ungebrochen an. Das belegt nun die neueste Bildungsbedarfsanalyse, die wir in Auftrag gegeben haben, um künftige Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und entsprechende Empfehlungen an die Politik zu richten. Das Ergebnis dieser umfassenden Studie: Die Wiener Unternehmen brauchen dringend zusätzliche Fachkräfte mit den passenden Kompetenzen. Andernfalls können in den kommenden fünf Jahren allein in Wien 40.000 offene Stellen nicht besetzt werden. Auch die Zahl der offenen Lehrstellen werde deutlich steigen, ergab die Studie.

Betriebe wollen mehr Lehrlinge ausbilden

Doch wer wird künftig verstärkt gebraucht und wer nicht? Die Studie ergab: Wir brauchen mehr Absolventen in technischen Berufen, im IT-Bereich und auch im Tourismus. Wir brauchen mehr HTL-und HAK-Abgänger, mehr Uni-Ingenieure, aber weniger AHS-Maturanten und Wirtschaftswissenschafter - hier bringt das Bildungssystem im Vergleich zum Bedarf der Unternehmen derzeit ein Überangebot hervor. Und: Die Betriebe wollen mehr Lehrlinge ausbilden und die offenen Lehrstellen mit Jugendlichen besetzen, die in ihrer Schullaufbahn gut darauf vorbereitet wurden.

Lehrinhalte da und dort überdenken

Damit die große Nachfrage der Betriebe nach Fachkräften gedeckt werden kann, müssen jetzt Reformen eingeleitet werden. So muss die Schulpflicht durch eine Bildungspflicht ersetzt werden - die Schullaufbahn ist dann erst zu Ende, wenn man kann, was man können muss. Weiters ist das Angebot an modernen Ganztagsschulen deutlich auszubauen und die neunte Schulstufe zu reformieren. Nicht zuletzt wird man auch die Lehrinhalte da und dort überdenken müssen, um mit Entwicklungen wie etwa der Digitalisierung Schritt zu halten.

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