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Klarheit zahlt sich aus

Kommentar von Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien

© wkw

Wenn Unternehmen zusammenarbeiten, sind klare Verhältnisse immer gut. Insbesondere dann, wenn Auftraggeber sicher sein wollen, dass ihr selbstständiger Auftragnehmer von der Gebietskrankenkassa nicht nachträglich als Angestellter eingestuft wird. Genau das hat vielen Betriebe jahrelang zu schaffen gemacht - mit finanziellen Nachforderungen, die schnell in die hunderttausende Euro gingen.

Wien ist stärker betroffen als andere Bundesländer

Seit 1. Juli ist damit Schluss, denn wir haben durchgesetzt, dass die Gebietskrankenkassa im Zweifelsfall vor Auftragsbeginn prüft, ob die Tätigkeit als selbstständig oder unselbstständig einzustufen ist. Damit wird von Anfang an Rechtssicherheit hergestellt. Diese neue, österreichweite Regelung ist ein Erfolg der Wirtschaftskammer Wien, denn wir haben mit Nachdruck darauf gedrängt und den Umsetzungsverantwortlichen ein Modell vorgeschlagen, das in weiten Zügen so umgesetzt wurde. Und das nicht aus irgendeinem Grund, denn Wien ist aufgrund vieler spezialisierter Dienstleister stärker betroffen als andere Bundesländer. Das zeigen auch die Zahlen der ersten zwei Praxismonate: Von den 1000 eingeleiteten Prüfungen entfallen 35 Prozent auf Wien - deutlich mehr, als wir Anteil an der Gesamtwirtschaft haben.

Sollte es Probleme geben,  werden wir die ersten sein, die konkrete Verbesserungen vorschlagen und einfordern

Gut ist, dass die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) an den Vorab-Prüfungen mitwirkt und mit den Gebietskrankenkassen eine intensive Zusammenarbeit aufgebaut hat. Wir werden deren Arbeit genau beobachten und uns ein Bild davon machen, wie reibungslos die Umsetzung der neuen Regeln in der Praxis funktioniert. Denn sollte es Probleme geben, so werden wir die ersten sein, die konkrete Verbesserungen vorschlagen und einfordern.

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