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Kauf nur beim Experten

Kunst-, Antiquitäten-, Briefmarkenhandel: Ob klassische oder zeitgenössische Kunst: Die Präsenz im Internet gehört für seine Branche heute dazu, sagt der Wiener Gremialobmann Horst Szaal. Wer beim Kunstexperten kauft, ist auf der sicheren Seite.

Horst
© David Bohmann

Kunst ist weder elitär noch verstaubt, sondern vielfältig und für jedermann. „Das wollen die Wiener Kunsthändler einem breiten Publikum vermitteln”, sagt Horst Szaal, Obmann des Wiener Gremiums des Kunst-, Antiquitäten-  und Briefmarkenhandels. Schwellenangst nehmen, Interesse wecken und Freude an Kunst vermitteln ist auch Aufgabe des Gremiums als Interessenvertretung der rund 650 Wiener Kunsthändler. „Wir wollen die Liebe, die Kunsthändler zu ihrem Beruf empfinden, weitergeben, Türen öffnen, den Blick auf die Kunst lenken“, ”, so Szaal, der dafür schon bei den Jüngsten - den Kindern - ansetzen will.

„Wir wollen Türöffner zum Thema Kunst sein.”
Horst Szaal, Gremialobmann

Von Kunst- und Antiquitätenhändlern bestens betreut

Das Spektrum der Wiener Kunsthändler ist breit - von großen, etablierten und international orientierten Galerien bis zum kleinen Antiquitäten- oder Briefmarkenhändler - auch diese ein Teil des Gremiums (siehe Kasten unten). Szaal möchte alle Berufsgruppen näher aneinanderführen. „Vieles ist miteinander besser zu lösen. Im Grunde haben ja alle ähnliche Interessen”, sagt er. Wichtig sind ihm diesbezüglich seine regelmäßigen Besuche bei Mitgliedsbetrieben, aus denen er selbst immer wieder viel lerne, wie er sagt. Obwohl Kunst oft eine starke haptische Komponente hat, ist das Internet in der Branche ein wichtiges Thema. „Die Information über das Internet ist sehr wichtig”, betont Szaal. Ob auch online verkauft wird, sei stark objektabhängig. Bei Kunstkäufen auf Online-Plattformen wie ebay rät Szaal zur Vorsicht: Man könne hier schon auf Fälschungen oder zweifelhafte Produkte treffen. „Wer sich für Kunst interessiert, wird von Kunst- und Antiquitätenhändlern bestens betreut. Auch haften sie für die Qualität und Echtheit ihrer Stücke.”

Vorschriften sollen einfacher umsetzbar und alltagstauglich sein

Als großes Problem für den Handel sieht er den Umstand, dass sich die Bürokratie durch neue Gesetze sehr verstärkt hat, wie durch die Geldwäscherichtlinien oder das Folgerecht (Ansprüche des Urhebers bei steigendem Marktwert seiner Werke), um nur einige zu nennen. Dabei seien spezielle Gesetzespassagen einfach undurchschaubar, auch für Juristen. „Weiters sollen Vorschriften einfacher umsetzbar und alltagstauglich sein”, so Szaal. Die Interessenvertretung sei in neue Gesetze eingebunden. „Diese Betriebe wissen oft nicht, wenn es uns gelingt, im Vorfeld etwas zu verhindern oder zu entschärfen”, sagt Szaal. Zuletzt sei das bei der Geldwäscherichtlinie gelungen. Das Thema Branchennachwuchs macht ihm übrigens keine großen Sorgen. Es gebe viele, die sich für diese Branche interessieren - die Mehrheit mit guter, oft akademischer Fachausbildung. „Das Manko liegt manchmal eher beim kaufmännischen Wissen”, so Szaal.

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