th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Kadanka: Bereit zum Restart

Noch ist die Reiselust der Österreicher durch Corona gebremst. Sobald das Virus im Griff ist, könnte die Nachfrage aber das Angebot übersteigen, meint Branchensprecher Gregor Kadanka.

Noch ist die Reiselust der Österreicher durch Corona gebremst. Sobald das Virus im Griff ist, könnte die Nachfrage aber das Angebot übersteigen, meint Branchensprecher Gregor Kadanka.
© Mondial Noch ist die Reiselust der Österreicher durch Corona gebremst. Sobald das Virus im Griff ist, könnte die Nachfrage aber das Angebot übersteigen, meint Branchensprecher Gregor Kadanka.

Normalerweise haben die Reisebüros gegen Jahresende schon intensiv für das nächste Jahr verkauft. Heuer ist alles anders. „Die Buchungen für 2021 fehlen uns noch komplett”, sagt Gregor Kadanka, Branchenobmann auf Wiener und auf Bundesebene. Zu unsicher sei die Situation momentan - sowohl für Kunden als auch für Reiseveranstalter. Sobald die Pandemie aber unter Kontrolle ist, rechnet Kadanka damit, dass viele Urlaub nachholen wollen. Und dann sei rasch buchen angesagt.

„Es fehlen die Buchungen für das kommende Jahr.”
Gregor Kadanka, Branchenobmann

Denn auch Hotels, Fluglinien und Veranstalter werden Zeit brauchen, um wieder auf 100 Prozent hochzufahren. Der Nachholbedarf der Konsumenten könnte also auf ein reduziertes Reiseangebot treffen. „2021 wird für die Reisebüros mit Sicherheit kein normales Jahr”, so Kadanka.

„Unglaublicher Kraftakt der Branche nach erstem Lockdown”

Der erste Lockdown im März sei für die Branche „ein gewaltiger Schock” gewesen. Der Großteil des Jahresgeschäfts war abgeschlossen, doch statt die Erträge daraus zu lukrieren, setzte eine Stornowelle ein, die Erträge für die Arbeit der vorangegangenen Monate blieben weitgehend aus. Man sei damals „mit vollen Kosten gegen die Wand gefahren”, formuliert Kadanka. Umso mehr verdiene es höchstes Lob, wie sich die Branchenkollegen dann für ihre Kunden eingesetzt haben. „Die gesamte Rückabwicklung war ein unglaublicher Kraftakt”, betont Kadanka. Auch, weil die Reisebüros eigene finanzielle Vorleistungen an Fluglinien, Veranstalter oder Hotels nicht immer zügig zurückbekommen haben. „In der Krise haben die Reisebüros ihre Vorzüge bewiesen”, sagt Kadanka und hofft, dass das bei den Kunden langfristig nachwirkt.

Staat springt ein bei Absicherung von Reiseleistungen

Fast alle Branchenbetriebe - 680 in Wien, gut 2600 österreichweit - nehmen aktuell Kurzarbeit in Anspruch. „Auch das Fixkostenpaket wird uns helfen”, ist Kadanka überzeugt. Besonders begrüßt er den neuen Verlustersatz, über den die Betriebe bis zu 90 Prozent ihrer Verluste von September dieses bis Juni nächsten Jahres ersetzt bekommen - gedeckelt mit drei Millionen Euro.Ein wichtiger Erfolg der Branchenvertretung ist auch die Einigung auf ein staatliches Übergangsmodell zur Insolvenz-absicherung für Pauschalreisen und verbundenen Reiseleistungen. Bisherige Versicherer haben sich vom Markt zurückgezogen, die Österreichische Hotel- und Tourismusbank soll nun mit Bankgarantien einspringen. „Damit erhalten viele kleine und mittlere Branchenbetriebe die Möglichkeit, auch 2021 Pauschalreisen und verbundene Reiseleistungen anzubieten”, betont Kadanka.

Für die Rückkehr zur alten Reisefreiheit brauche es weltweite Covid-19-Impfungen sowie international koordinierte Reisebedingungen. Der Branchenobmann hofft, dass es ab Ostern 2021 soweit sein könnte. Die erste Phase werde dann durchaus noch heikel für die Reisebüros: „Wir müssen mit vollen Kosten starten, die Mitarbeiter zurückholen und zuerst einmal verkaufen, bis nach Monaten die Erträge kommen.”

Das könnte Sie auch interessieren

Walter Ruck

Mit PCR-Tests für ganz Wien gegen die Krise

Kommentar von Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien mehr

Walter Ruck

Immer mehr Signale der Hoffnung

Kommentar von Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien mehr

Walter Ruck

Mit neuem Tatendrang in den Aufschwung

Kommentar von Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien mehr