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Junge Wirtschaft Wien macht Ringstraße zum Homeoffice

Was im Regierungsprogramm steht, soll endlich umgesetzt werden, so die Junge Wirtschaft Wien der Wirtschaftskammer Wien. Sie fordert die Homeoffice-Absetzbarkeit für Selbstständige auch ohne eigenes Arbeitszimmer.

JWW-Vorsitzende Barbara Havel vor dem Homeoffice-Container
© Adrian Almasan JWW-Vorsitzende Barbara Havel vor dem Homeoffice-Container

„Die Pandemie währt nun schon mehr als ein Jahr an, doch Selbstständige können ihr Homeoffice noch immer nicht steuerlich absetzen, wenn sie über kein abgetrenntes Arbeitszimmer verfügen. Das geht an der Wohnraumrealität vorbei und muss jetzt endlich beschlossen werden. Hier gibt es eine gravierende Gerechtigkeitslücke, die Corona noch verschärft hat“, sagt die Vorsitzende der Jungen Wirtschaft Wien, Barbara Havel.

„Wohnraum ist knapp und eine offene Raumaufteilung wird immer beliebter. Das eigene Arbeitszimmer als Voraussetzung für die Absetzbarkeit geht deshalb an der Realität vorbei“
Barbara Havel

Arbeit ist  Arbeit –  egal, wie Arbeitsraum gestaltet ist

Vor allem ein Großteil von Wiens 63.000 Ein-Personen-Unternehmen (rund 19.500 sind Personen unter 40 Jahren), aber auch viele Gründerinnen und Gründer jeglicher Rechtsformen würden von der Absetzbarkeit enorm profitieren, ist der Vorstand der Jungen Wirtschaft Wien überzeugt und hat am Donnerstag, den 15. Juli 2021, auf der Ringstraße eine Aktion im öffentlichen Raum ins Leben gerufen, um auf den Missstand aufmerksam zu machen. Mit einem nachgestellten Homeoffice im Glascontainer machten Havel und der gesamte Vorstand vor interessierten Passanten sowie anwesender Presse anschaulich, dass Arbeit gleich Arbeit ist – ganz egal, wie der Arbeitsraum gestaltet ist.

Absetzbarkeit von 1.200 Euro im Jahr 

Die Junge Wirtschaft Wien fordert daher die Absetzbarkeit über einen Pauschalbetrag von 1.200 Euro jährlich.Diesen Betrag sollen Unternehmen laut Regierungsabkommen für den Arbeitsplatz in der Wohnung als Betriebsausgabe geltend machen können – eine langjährige Forderung der Wirtschaftskammer Wien, die für 2021 zugesagt wurde und jetzt endlich (rückwirkend) umgesetzt werden soll. Denn nicht erst seit der Krise arbeiten viele Unternehmer von zuhause aus, ohne ein eigenes Arbeitszimmer zu haben.

Eine Gesetzeslücke

„Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie werden uns noch länger beschäftigen. Ein Weg aus der Krise führt aber jedenfalls über die vielen Jungunternehmen, die mit Maßnahmen wie der steuerlichen Absetzbarkeit des Arbeitsplatzes im Wohnungsverband gestärkt werden können. Sie sind es, die in den nächsten Jahrzehnten das Rückgrat unserer Wirtschaft bilden und Arbeitsplätze schaffen werden“, sagt die Landesvorsitzende Barbara Havel. „Dass Selbstständige, die über kein extra Arbeitszimmer verfügen, ihren Homeoffice-Platz in der Wohnung noch immer nicht abschreiben können, ist eine Gesetzeslücke. Das muss sich jetzt ändern“, so Havel.
 



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