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Junge Wirtschaft Wien für finanzielle Mehrfach-Entlastung von EPU, die Mitarbeiter aufnehmen und wachsen möchten

Erleichterungen bei Lohnsteuer, Sozialversicherung und Lohnverrechnung sollen Ein-Personen-Unternehmen die Expansion erleichtern. Der Präsident der Wirtschaftskammer Wien, Walter Ruck, unterstützt die 4 zum Erfolg-Initiative der Wiener Jungunternehmer.

WK Wien-Präsident Walter Ruck und Barbara Havel, Vorstandsvorsitzende der Jungen Wirtschaft Wien
© Florian Wieser WK Wien-Präsident Walter Ruck und Barbara Havel, Vorstandsvorsitzende der Jungen Wirtschaft Wien

Zum Abschluss ihrer Informations- und Forderungsoffensive 4 zum Erfolg – Expansionspaket der Jungen Wirtschaft Wien präsentiert die Junge Wirtschaft der Wirtschaftskammer Wien zwei neue Vorschläge, wie Unternehmer, die Mitarbeiter aufnehmen möchten, anfangs unterstützt werden könnten. So regt die JWW an, dass die Sozialversicherung die Entgeltfortzahlung der ersten drei Mitarbeiter bereits ab dem 1. Tag im Krankenstand in den ersten drei Jahren ab dem Zeitpunkt der ersten Aufnahme von Mitarbeitenden übernimmt. Derzeit ist es so, dass erst ab dem elften Tag die Entgeltfortzahlung durch die Sozialversicherung greift.

„Gemeinsam mit den beiden neuen Vorschlägen zur Sozialversicherung und Lohnverrechnungskosten könnten Unternehmen, die Mitarbeiter aufnehmen, anfangs an gleich drei Stellen finanziell unterstützt werden.“
Barbara Havel

Nach den Bestimmungen des Angestelltengesetzes (AngG) hat ein Angestellter, der infolge von Krankheit an der Arbeitsleistung verhindert ist, Anspruch auf Entgeltfortzahlung. Er verliert diesen Anspruch nur, wenn er die Krankheit vorsätzlich oder zumindest grob fahrlässig herbeigeführt hat. Der Anspruch auf Fortzahlung des vollen bzw. halben Entgelts ist dienstzeitabhängig gestaffelt. Würde der Vorschlag der JWW umgesetzt, sähe dies in der Praxis beispielsweise so aus: Ein Unternehmen (neu gegründet oder als Ein-Personen-Unternehmen gestartet) stellt drei Mitarbeitende an – in den jeweils ersten drei Anstellungsjahren übernimmt die Sozialversicherung die Entgeltfortzahlung bereits ab dem ersten Krankenstandstag dieser Mitarbeiter.

"Unser Wirtschaftsstandort ist vielfältig und innovativ."
Walter Ruck

Unterstützung für Buchhaltungs- und Lohnverrechnungskosten

Und noch eine Idee präsentiert die Junge Wirtschaft Wien: Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer, die drei Mitarbeitende anstellen und die Lohnverrechnung auslagern, müssen mit Kosten zwischen 50 und 100 Euro im Monat rechnen. Die Junge Wirtschaft Wien regt deshalb an, EPU, die expandieren, einen Gutschein in Höhe von 1.000 Euro pro Jahr für die ersten drei Jahre zukommen zu lassen, einzulösen bei Lohnverrechnern und Bilanzbuchhaltern.

4 zum Erfolg – das Expansionspaket der JWW

Das Expansionspaket der Jungen Wirtschaft Wien ist eine Informations- und Forderungsoffensive, die im Zeitraum Oktober bis Dezember 2022 Vorschläge zur finanziellen Erleichterung von EPU präsentierte, die expandieren wollen. Dazu wurden die Services der Wirtschaftskammer Wien für künftige Arbeitgeber an Mitglieder und die Öffentlichkeit kommuniziert. Im November präsentierte die Landesvorsitzende der Jungen Wirtschaft Wien, Barbara Havel, den ersten Vorschlag zur finanziellen Unterstützung: eine Senkung der Lohnnebenkosten für die ersten drei Mitarbeiter in den ersten drei Jahren. Havel dazu: „Gemeinsam mit den beiden neuen Vorschlägen zur Sozialversicherung und Lohnverrechnungskosten könnten Unternehmen, die Mitarbeiter aufnehmen, anfangs an gleich drei Stellen finanziell unterstützt werden.“

WKW-Präsident Walter Ruck: „Gründer besser unterstützen“

„Wien hat sich heuer einmal mehr als Gründerhauptstadt Österreichs behauptet“, sagt dazu Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien. „Rund ein Viertel aller neuen Unternehmen entstehen in Wien. Unser Wirtschaftsstandort ist vielfältig und innovativ. Das hilft uns auch in schwierigen Zeiten, was sich wiederum auch in der Gründungsintensität niederschlägt.“ Mit Blick auf 4 zum Erfolg fährt Ruck fort: „Dennoch werfen überdurchschnittlich viele Jungunternehmer vor allem in Wien nach relativ kurzer Zeit wieder das Handtuch. Hier müssen wir ansetzen und die Gründerinnen und Gründer besser unterstützen.“Die Vorschläge der Jungen Wirtschaft Wien wurden im Rahmen von 4 zum Erfolg auch mit namhaften Vertretern der Gesetzgeber diskutiert. Unter anderem gab es dazu Treffen mit Finanzminister Magnus Brunner, Staatssekretärin Claudia Plakolm und dem Wiener Landesstellenausschussvorsitzenden der Dienstgeberkurie innerhalb der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), Martin Heimhilcher.

Services für neue Arbeitgeber

Neben den drei Vorschlägen zur finanziellen Entlastung hat die JWW im Rahmen ihrer Info- und Service-Offensive einen weiteren Baustein präsentiert, um die 4 zum Erfolg vollzumachen: die unterstützenden Services der Wirtschaftskammer Wien für künftige Arbeitgeber. So hat die Wirtschaftskammer Wien die Unterstützung für künftige Arbeitgeberbetriebe durch ein breites Serviceangebot intensiviert und bietet vom Break-Even Rechner, mit dem man errechnen kann, ob die Aufnahme eines Mitarbeiters finanziell überhaupt Sinn macht, über verschiedene Förderberatungen zur Einstellung von Mitarbeitern bis hin zu detaillierten Checklisten und Leitfäden für die Personalsuche und arbeitsrechtlichen Basisworkshops alle Informationen und Beratungen, die Unternehmern die Aufnahme von Mitarbeitern ermöglicht.

Abschluss der Informations- und Forderungsoffensive

Mit den drei gestellten Forderungen und der Info-Offensive zu unterstützenden Services der WK Wien findet 4 zum Erfolg – das Expansionspaket der Jungen Wirtschaft Wien seinen krönenden Abschluss. JWW-Landesvorsitzende Barbara Havel, die nach zwei erfolgreichen Perioden mit Jahresende aus ihrem Ehrenamt scheidet, dazu: „Es war mir ein besonderes Anliegen, zum Abschied diese Informations- und Forderungsoffensive auf den Weg zu bringen. Ein wichtiges Schlagwort für die kommenden Jahre lautet: nachhaltiges Wachstum. Mit anfänglichen Unterstützungen können erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer die Expansion aus einer stabileren Position heraus wagen und den Wirtschaftsstandort Wien zukunftsgewandt mitgestalten.“

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