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Jetzt ist die Zeit für wichtige Reformen

Kommentar von Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien

© wkw

Nach vielen Jahren Wirtschaftskrise und eher zögerlichen Wirtschaftswachstums dürfen wir uns laut Wirtschaftsforschern jetzt endlich auf eine Periode mit kräftigem Aufschwung freuen. Fast im Wochenrhytmus treffen die positiven Vorhersagen ein. Die Kommission der Europäischen Union ist ebenso zuversichtlich wie der Internationale Währungsfonds oder die nationalen Prognoseinstitute. Sie alle rechnen mit robustem Wachstum in den nächsten beiden Jahren. Das österreichische Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) erwartet 2017 und 2018 einen Anstieg des heimischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um jeweils 2,8 Prozent. Im Schnitt der Periode 2017 bis 2022 soll er bei 2,0 Prozent liegen - nach 1,2 Prozent im Durchschnitt der vorangegangenen fünf Jahre.

Ein Grund zur Freude? Natürlich

Ein Grund zu ungetrübter Freude allerdings nur, wenn die Politik diese Chance der endlich brummenden Konjunktur zur Umsetzung der schon lange geforderten und längst fälligen Reformen und Projekte nutzt. Denn was jetzt getan oder unterlassen wird, entscheidet über unsere weitere Zukunft. Zu tun gibt es viel, wie die Wirtschaftskammer (WK) Wien immer wieder aufgezeigt hat. Die Liste der nötigen Maßnahmen reicht von einer Senkung der Lohnnebenkosten, über eine Reform des Kapitalmarkts bis zu einer tiefgreifenden Entbürokratisierung. 

Betriebe noch fitter und wettbewerbsstärker machen

Es gilt, die Rahmenbedingungen für Unternehmer so zu gestalten, dass Wirtschaften einfacher und unbürokratischer möglich ist und die in Zeiten der Krise verschobenen Investitionen nun getätigt werden. Das wird dringend benötigte Arbeitsplätze schaffen und Betriebe noch fitter und wettbewerbsstärker machen. Es ist aber auch eine gute Zeit, um die in der Ostregion anstehenden Infrastrukturprojekte endlich umzusetzen - Vorhaben wie den Lobautunnel und die S1 Nordostumfahrung Wiens, eine Multifunktionshalle und einen zentralen Busterminal für Wien oder die dritte Piste am Flughafen Wien, um nur einige Beispiele zu nennen. Dabei hilfreich wäre die Einsetzung des von der WK Wien geforderten  Standortanwalts, der in Verfahren die Interessen der Wirtschaft vertreten soll. Die Zeit dafür ist jetzt.

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