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Jetzt die Top-Infrastruktur für das Wien des 21. Jahrhunderts angehen!

Das Bundesverwaltungsgericht hat mit seinem Erkenntnis gegen den Bau der dritten Piste am Flughafen in Schwechat ein für Wien wichtiges Infrastrukturprojekt auf verzögert. Umso wichtiger ist nun, dass andere Infrastrukturprojekte für die Stadt bald auf Schiene gebracht werden

© Violet Kalpa/Fotolia

Mit seiner Entscheidung gegen den Bau der dritten Piste am Flughafen in Schwechat hat das Bundesverwaltungsgericht ein für Wien bedeutendes Infrastrukturprojekt verhindert - ob für immer oder nur auf Zeit wird sich erst in dem außerordentlichen Revisionsverfahren, das der Flughafen Wien angestrebt hat, zeigen. Auch eine Verfassungsbeschwerde hat der Flughafen Wien eingebracht. Bis zur Klärung der Frage, ob die dritte Piste doch gebaut wer-den darf, werden aber in jedem Fall noch Jahre vergehen. „Umso wichtiger ist es daher, andere für Wien wichtige Infrastrukturprojekte endlich zum Laufen zu bringen”, sagt Wirtschaftskammer Wien-Präsident Walter Ruck. Die Liste der Projekte, die zum Teil ebenfalls schon seit Jahren hinausgezögert und verschoben wurden, ist lang. Sie reicht von der Wiener Außenring-Schnellstraße S1 samt Lobautunnel und der Anbindung der Seestadt Aspern über das Projekt Zentraler Fernbusterminal und Ausbau des Wiener Breitband-Netzes bis zur zweiten Mehrzweck-Veranstaltungshalle und den internationalen Projekten Anschluss an das Breitspur-Bahnnetz und Anbindung an das Projekt Seidenstraße (One Belt, One Road), also den neuen Handelsrouten Chinas nach Europa.

„Vor allem Infrastrukturprojekte wie der Bau des Lobautunnels und der Umfahrungsstraße S1, der zentrale Busterminal oder die zweite Veranstaltungshalle würden auch unmittelbar viele neue Jobs in Wien schaffen. Zudem sind die Straßenbauprojekte auch zur Entlastung der Verkehrssituation im wachsenden Wien essenziell, für das weitere Wirtschaftswachstum in den Betriebsgebieten im 21. und 22. Bezirk und für den weiteren Ausbau der Seestadt Aspern.”
Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien

Es muss rasch etwas geschehen

Damit Wiens Wirtschaft weiter wachsen kann, brauche es aber auch endlich den Ausbau des Breitbandnetzes und das Augenmerk auf Infrastrukturprojekte, die für Handelsbeziehungen wichtig sind - wie den Anschluss an die von China geplante Seidenstraße neu oder den Anschluss an das osteuropäische Breitspur-Bahnnetz, den die WK Wien ebenfalls schon seit langem fordert. „Es ist unglaublich, dass es in Wiener Betriebsgebieten noch Probleme mit langsamen Internetanschlüssen gibt - hier muss rasch etwas geschehen”, so Ruck. Wien müsse endlich für einen flächendeckenden Breitband-Zugang sorgen. 

„Die Stadt sollte auch endlich ein klares Bekenntnis zur Verlängerung des Breitspurbahnschienennetzes bis nach Wien und zum Bau eines neuen Terminals ablegen.“
Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien

Höchste Zeit für einen Standortanwalt

An diesem neuen Terminal könnten nach Berechnung der WK Wien mehr als 16 Millionen Tonnen an Gütern umgeschlagen werden, Wien hätte damit die Chance zu einer wichtigen internationalen Schnittstelle im Güterverkehr zu werden. Ein Breitspurbahnanschluss wäre auch ein wichtiger Baustein, um an das chinesische Projekt One Belt, One Road andocken zu können. China will die Handelswege von Asien nach Europa erweitern und investiert große Summen in den Ausbau der eurasischen Transportinfrastruktur. So will China eine Breitspurbahn nach Istanbul führen, eine zweite über Moskau nach Hamburg, Rotterdam und Madrid. „Wir müssen fit werden - nicht nur für die Seidenstraße, sondern auch für all die anderen Projekte, die schon zu lange verzögert wurden”, sagt Ruck. Er fordert daher auch die Einsetzung eines Standortanwalts, der in Genehmigungsverfahren für Großprojekte Parteienstellung hat und dort wirtschaftliche Anliegen des Standorts wie Wertschöpfung, Steuereinnahmen und die Schaffung von Arbeitsplätzen einbringen kann.

  

Das fordert die Wirtschaftskammer Wien

  • S1 Außenring-Schnellstraße mit Lobautunnel und Stadtstraße nach Aspern:
    Der bereits jahrelang verzögerte Baubeginn des Lobautunnels und des Lückenschlusses der Schnellstraße S1 muss nun rasch erfolgen, fordert die WK Wien. Auch die Stadtstraße nach Aspern ist dringend nötig.

  • Multifunktionale Veranstaltungshalle:
    Wien braucht eine zweite multifunktionale Veranstaltungshalle, die möglichst flexibel in verschiedene Raumgrößen und Nutzungsmöglichkeiten unterteilt werden kann. Denn auch andere Städte bauen ihre Angebote für kulturelle und sportliche Events aus. Wien darf hier nicht ins touristische Hintertreffen geraten.

  • Busterminal:
    Wien braucht einen zentralen Fernbusterminal, der eine Visitenkarte der Stadt ist, da immer mehr Reisende das wachsende Fernbusangebot nutzen.

  • Breitbandausbau:
    Ein leistungsstarkes, flächendeckendes Breitband-Netz ist für Wiener Betriebe überlebensnotwendig. Wien ist beim Ausbau des Breitband-Netzes allerdings in Verzug. Bei der Mittelvergabe aus der Breitband-Milliarde des Bundes ist Wien Schlusslicht.

  • Anschluss an das Breitspurbahnnetz:
    Eine Weiterführung der Breitspurbahn (von Russland über die Ukraine und die Slowakei) in den Großraum Wien und der Bau eines Terminals samt Anbindung an das Normalspurnetz können Wien zu einer wichtigen Güterverkehrsdrehscheibe machen.

  • Seidenstraße neu:
    One Belt, One Road heißt die Initiative Chinas, die Handelswege zwischen Asien und Europa auszubauen. Österreich muss darauf achten, an diese Handelsrouten angebunden zu sein. Ein Anschluss an das Breitspurbahn-Netz wäre ein Teil davon.


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