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Jetzt Start-ups erfolgreich gründen

Welche Fehler vermieden werden sollten und welche Neuerungen es gibt, kurz im Überblick.

Für viele bietet es sich an, jetzt über eine Start-up-Gründung nachzudenken.
© Ivanko80/Shutterstock Für viele bietet es sich an, jetzt über eine Start-up-Gründung nachzudenken.

Die Arbeitslosigkeit in Österreich ist auf ein Rekordhoch gestiegen. Manche Menschen sitzen derzeit untätig zu Hause herum oder sind noch immer in Kurzarbeit. Warum also nicht ein eigenes Start-up gründen? In der zukunftsträchtigen IT-Branche beispielsweise herrscht derzeit sogar Aufbruchsstimmung. Aber auch in anderen Geschäftsfeldern bietet die Selbstständigkeit gute Entwicklungsperspektiven.

Die wichtigsten Tipps zur Start-up-Gründung und welche Fehler besser vermieden werden sollten hier in der Checkliste.

  • Alleinstellungsmerkmal
    Erfolgreichen Vorbildern aus dem Silicon Valley nachzueifern, kann die Motivation steigern. Dennoch sollten Gründer nicht versuchen, deren Geschäftsmodell nachzuahmen. Idealerweise sollten sie eine Nische suchen und Produkte oder Dienstleistungen anbieten, die es in dieser Form noch nicht gibt. Marketingexperten sprechen vom USP - dem Alleinstellungsmerkmal.
  • Mitgründer sollten sich ergänzen
    Nur um möglichst schnell der Arbeitslosigkeit zu entrinnen, sollte man natürlich kein Start-up gründen. Idealerweise brennen Gründer für eine Idee und bringen gleichzeitig auch die nötigen Kenntnisse mit - oder können sich diese zumindest rasch aneignen. Sind Mitgründer an Bord, sollten sich ihre Fähigkeiten idealerweise ergänzen. Ein Produktentwickler, ein kaufmännisches Talent und ein Netzwerker im Vertrieb werden zusammen wahrscheinlich mehr Geschäftserfolg haben, als ein Team dreier Fachexperten aus der gleichen Branche.
  • Querdenken bei der Finanzierung
    Beim Finanzierungsgespräch mit der Bank sollten nicht nur die Unterlagen vollständig und das Geschäftskonzept schlüssig sein, es zählt auch das Präsentationsgeschick. Klappt es dennoch nicht, lohnt es sich querzudenken. Business-Angels oder Crowdinvesting-Plattformen beispielsweise legen andere Maßstäbe an - und möglicherweise sind diese einfacher zu erfüllen. Allerdings lassen sich diese ihr Risikokapital entsprechend honorieren - sei es in Form von Zinsen, Ausschüttungen oder Geschäftsanteilen. Ab einem Anteil von mehr als 25 Prozent können sie Dank Sperrminorität wichtige Entscheidungen des Managements blockieren. Dessen muss man sich natürlich bewusst sein.
  • Gründerpaket ausschöpfen
    Es gibt eine Regierungs-Offensive zur Förderung von Jungunternehmen. Bei der neuen Gesellschaftsform „Austrian Limited“ beispielsweise ist die Haftung wie bei einer GmbH beschränkt und lediglich 10.000 Euro Gründungskapital nötig. Will ein Mitgründer aussteigen, können die Anteile zudem unkompliziert weiterverkauft werden. Geprüft werden sollten auch die angekündigten Möglichkeiten der Verlustverrechnung sowie die steuerliche Absetzbarkeit der Wachstumsfinanzierung.
  • Sparring-Partner finden
    Gründer sprühen oft vor neuen Ideen. Bei der Umsetzung hin zu einem tragfähigen Geschäftsmodell fehlt es ihnen aber oft an Erfahrung. Dann drohen Fehler bei der Kalkulation, dem Personaleinsatz oder der Zukunftsplanung. Unternehmensberater sind als externe Sparring-Partner das perfekte Ass im Ärmel für kleine Unternehmen. Unterstützung bietet in der Anfangsphase natürlich auch das Gründerservice der WKO.
  • Keine Zeit vergeuden
    Start-ups bestehen meist aus kleinen schlanken Teams. Vielfach ist es wesentlich kostengünstiger und zeitsparender, gewisse Geschäftsbereiche wie das Rechnungswesen an externe Buchhalter oder Personalverrechner auszulagern. Diese sind zur ständigen Fortbildung verpflichtet und haben daher Gesetzesänderungen ständig im Auge. Dadurch werden kostspielige Fehler vermieden.
  • Regelmäßig informieren
    Selbst das innovativste Team der Welt kann von laufenden Denkanstößen von außen nur profitieren. Stillstand wäre in unserer globalisierten Welt tödlich. Neben dem WIFI und anderen Organisationen bieten auch manche Wirtschaftskammer-Fachgruppen auf die jeweilige Branche zugeschnittene Kurse an. Ganz wichtig: Nicht darauf vergessen, mithilfe von Experten alle steuerlichen Absetz- und Fördermöglichkeiten zu prüfen. Gerade in der Anfangsphase einer Start-up-Gründung lohnt es sich, auf die professionelle Unterstützung und Beratung von Experten zu setzen. Die Wirtschaftskammer Wien bietet verschiedene Angebote, Services und Vernetzungsmöglichkeiten für Start-up-Unternehmen an und unterstützt Start-up-Gründer von der Idee zu Gründung bis zum erfolgreichen Markteintritt.



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