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Jetzt Anträge zu Förderungen für Abfallvermeidung einreichen

Für Projekte, die dazu beitragen, Abfälle zu vermeiden, gibt es 2019 wieder Förderungen. Die Anträge dafür können noch bis 6. Mai eingereicht werden.

Aerosolpackungen
© Oleksandr_Delyk/Shutterstock

Im Rahmen der österreichweiten Ausschreibung finden nur Förderansuchen Berücksichtigung, die einen Beitrag zu zumindest einem Hauptschwerpunkt und einem Nebenschwerpunkt leisten. Die Hauptschwerpunkte sind:

  • Betriebliche Abfallvermeidung
  • Vermeidung von Lebensmittelabfällen,
  • Abfallarmes Bauen,
  • Abfallvermeidung durch (Produkt-) Dienstleistung,
  • Bewusstseinsbildung für die genannten Schwerpunkte.
  • Nebenschwerpunkte zu diesen Themen sind entsprechend dazu:
  • Bei betrieblicher Abfallvermeidung die Optimierung von internen Prozessen, branchenspezifische Maßnahmen und Vermeidung von Verpackungsabfällen. Die Vermeidung von Lebensmittelabfällen in der Gastronomie, Landwirtschaft, beim Lebensmittelgewerbe und der Lebensmittelindustrie sowie die Abfallvermeidung bei Konsumenten und durch optimierte Verpackung.
  • Abfallarmes Bauen soll Müll vermeiden durch rück- und umbaugerechte Bauweisen, die Optimierung der Baustellenlogistik und bei Verpackungen.
  • Die (Produkt-)Dienstleistungen können Müll durch Leasingmodelle, Reparaturdienstleistungen, leihen/mieten statt kaufen bzw. dem Verkauf und die Vermittlung zur Wiederverwendung vermeiden.
  • Die Förderentscheidung fällt durch eine Jury nach folgenden Kriterien:
  • Abfallvermeidungspotenzial,
  • Umwelteffekte,
  • Ökonomische Effekte,
  • Soziale Aspekte,
  • Technik und Messbarkeit.

Auf einen Blick: Fördersummen und Einreichung

Kleinprojekte: Werden ab 1000 Euro und mit maximal 10.000 Euro pro Jahr gefördert,  wobei alle Kostenarten gefördert werden.

Großprojekte: Ab 10.000 Euro bis maximal 100.000 Euro - alle Kostenarten werden gefördert.

Sachkostenprojekte: Fördervolumen unter 30.000 Euro und es sollen
ausschließlich Investitionen, Sach- und Materialkosten gefördert werden.

Die elektronische Übermittlung der vollständig ausgefüllten Einreichunterlagen muss bis zum 6. Mai erfolgen.

Abgegeben werden müssen: Ein Scan des durch den Förderungswerber firmenmäßig unterzeichneten Förderungsansuchens, eine Projektbeschreibung,die Projektangaben und der Kostenplan.

Wie man Aerosolverpackungen lagern muss

Seit heuer ist die neue Verordnung in Kraft, die eine Entlastung für Unternehmen bringt. Für Unternehmen bedeutet diese Novellierung eine Entlastung durch den Entfall von Genehmigungspflichten für die Lagerung von Aerosolpackungen, sowie Vereinfachungen aufgrund des Entfalls von speziellen Anforderungen an Regale und Zusammenlagerungsmöglichkeiten. Die Verordnung gilt für alle Betriebe, die Aerosolpackungen lagern, unabhängig ob eine gewerberechtliche Betriebsanlagengenehmigung vorliegt oder nicht - im Lebensmittelhandel, bei Friseuren, Baumärkten u.v.m. Lagermengen von mehr als 5000 Kilogramm Nettogewicht pro Brandabschnitt in gewerblichen Betriebsanlagen sind davon nicht betroffen und müssen von der Behörde im Einzelfall genehmigt werden.

  • Betroffene Produkte
    Aerosolpackungen sind nicht wiederverwendbare Behälter aus Metall, Glas oder Kunststoff, einschließlich des darin enthaltenen verdichteten, verflüssigten oder unter Druck gelösten Gases mit oder ohne Flüssigkeit, Paste oder Pulver. Sie sind mit einer Entnahmevorrichtung versehen, die den Inhalt in Form von in Gas suspendierten festen oder flüssigen Partikeln als Schaum, Paste, Pulver oder in flüssigem Zustand austreten lässt. Z.B. Haarspray, Schaumfestiger, Deos, Rasierschaum, Farbsprays, Lufterfrischer, etc. 

  • Wie die Lagerung sein muss
    Die Verpackungen müssen trocken gelagert und dürfen nicht über 50 Grad Celsius erwärmt werden. Sie dürfen nicht gefahrbringender direkter Sonneneinstrahlung oder sonstiger gefahrbringender Wärmeeinwirkung ausgesetzt werden. Sie dürfen nur in einem Abstand von mindestens zwei Metern zu leicht brennbaren Materialien (z.B. loses Papier, Textilien, Holzwolle, etc.) gelagert werden. Dies gilt, sofern diese Materialien nicht zum Zweck der Lagerung oder des Transports eine Einheit mit den Aerosolpackungen bilden oder nicht Bestandteil ungeöffneter Verpackungen anderer Waren sind. In Verkaufsräumen kann der Abstand von zwei Metern entfallen, sofern die oben angeführten Materialien verpackt und ungeöffnet gelagert werden.

  • Absolutes Rauchverbot
    In sämtlichen Räumen, in denen Aerosolpackungen gelagert werden, muss auf das Verbot des Rauchens und Hantierens mit offenem Feuer oder Licht hinge-wiesen werden. Löschmittel müssen ausreichend zur Verfügung stehen.


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