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Jedes dritte KMU will mit Start-ups kooperieren

KMU und Start-ups. Laut einer im Auftrag der Erste Bank und Sparkassen durchgeführten repräsentativen Umfrage überlegt jedes dritte Wiener Klein- und Mittelunternehmen (KMU), mit Start-ups zu kooperieren.

Infrastruktur
© wkw

Wie schätzen heimische Klein- und Mittelbetriebe (KMU) ihr aktuelles Umfeld ein und was sehen sie als Erfolgsfaktoren, wollte die Erste Bank wissen und beauftragte das Marktforschungsinstitut IMAS mit einer österreichweiten, repräsentativen Umfrage, für die auch Bundesländerergebnisse vorliegen. Das Ergebnis in Wien: 38 Prozent der KMU sehen das Marktumfeld gleich wie im Vorjahr, sieben Prozent als besser und 52 Prozent als schwieriger.Wesentlichster Erfolgsfaktor für Wiener KMU sind weiterhin die Mitarbeiter (99 Prozent), gefolgt von der Erschließung neuer Kundengruppen (86 Prozent), einem hohen Maß an Innovationen (69 Prozent), der Erschließung neuer Märkte (63 Prozent) und Know-how bei der Digitalisierung (62 Prozent).

Innovationsgeschwindigkeit für Mehrheit der KMU höher

Rund die Hälfte der 100 in Wien befragten KMU gab an, dass die Innovationsgeschwindigkeit in den letzten zehn Jahren deutlich zugenommen hat, für 32 Prozent hat sie etwas zugenommen, für 15 Prozent ist sie gleich geblieben. Start-ups sehen 37 Prozent der KMU nicht als Konkurrenz, 21 Prozent eher weniger, 29 Prozent etwas und elf Prozent als starke Konkurrenz. Auf die Frage, wie wahrscheinlich es sei, dass sie in den nächsten zwei bis drei Jahren eine Kooperation mit einem Start-up eingehen, antworteten zehn Prozent mit „sehr wahrscheinlich” und 26 Prozent mit „eher wahrscheinlich”.

„Bei einem Gutteil der Unternehmer steht da bereits eine konkrete Idee dahinter”
Stefan Dörfler, Vorstandsvorsitzender der Erste Bank Österreich bei der Präsentation der Studie.

Neue Technologien, Software und Internet

Die an Kooperationen Interessierten nannten als mögliche Bereiche für die Zusammenarbeit neue Technologien, Software und Internet (57 Prozent), gefolgt von Verkauf, Marketing und Werbung (53 Prozent), Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter (51 Prozent), Erschließung neuer Märkte und Kundengruppen (49 Prozent), Optimierung von Arbeitsabläufen (48 Prozent) und kosten effizientes Arbeiten (46 Prozent). Für 34 Prozent der KMU war eine Kooperation mit einem Start-up „eher unwahrscheinlich”, für 29 Prozent „sehr unwahrscheinlich”. Wenn es um die Finanzierung von Projekten geht, kommt für 68 Prozent der Befragten ein klassischer Bankkredit in Frage, für 53 Prozent eine Eigenkapitalerhöhung, für 41 Prozent geförderte Kredite und für 38 Prozent Leasing. Anderes Beteiligungskapital können sich 21 Prozent vorstellen, das Hereinnehmen eines Investors 14 Prozent und acht Prozent denken auch an Crowdfunding.



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