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Investprämie: Jetzt muss Wien nachlegen

Von DI Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien

© Weinwurm

Investitionsförderungen zahlen sich aus. Das zeigt nun die erste Zwischenbilanz der bundesweiten Investitionszuwachsprämie. In nur wenigen Wochen waren die 87,5 Millionen Euro Förderung, die der Bund für Investitionszuwächse in Klein- und Mittelbetrieben für heuer bereitstellt, ausgeschöpft. Dadurch wurden Investitionen in der Höhe von 1,6 Milliarden Euro unterstützt. Ein eindrucksvoller Beleg, wie groß der Investitionsrückstau in Österreich ist - und wie wichtig öffentliche Förderungen sind.

Ich habe schon im Sommer des vergangenen Jahres ein konkretes Modell dafür vorgelegt. Es sieht 14 Millionen Euro für Investitionszuwächse in Betrieben mit maximal 49 Mitarbeitern vor. Die Stadt würde das lediglich 0,1 Prozent ihrer jährlichen Ausgaben kosten - eine Finanzierbarkeit steht damit außer Streit.
Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien

Zusätzlicher Impuls für den Wirtschaftsstandort Wien

Die Stadt Wien ist nun aufgerufen, mit einer eigenen Investitionszuwachsförderung nachzulegen. Ich habe schon im Sommer des vergangenen Jahres ein konkretes Modell dafür vorgelegt. Es sieht 14 Millionen Euro für Investitionszuwächse in Betrieben mit maximal 49 Mitarbeitern vor. Die Stadt würde das lediglich 0,1 Prozent ihrer jährlichen Ausgaben kosten - eine Finanzierbarkeit steht damit außer Streit. Bei einer zehnprozentigen Förderung könnten damit Investitionen in der Höhe von 140 Millionen Euro und volkswirtschaftliche Effekte von fast einer Viertelmilliarde Euro ausgelöst werden. Das wäre ein wichtiger, zusätzlicher Impuls für den Wirtschaftsstandort Wien, der die höchste Arbeitslosigkeit von allen Bundesländern in Österreich hat und wo das Wirtschaftswachstum immer noch dem Bundesschnitt hinterher hinkt.

Allen, die in Wien an der Notwendigkeit einer solchen Förderung zweifeln, sei gesagt: Investitionen fördern bringt auch dem Förderer sehr viel, der Beweis ist auf Bundesebene erbracht.

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