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Investitionsprämie kommt in den Betrieben an

Auch in Wien haben sich viele Unternehmen mit konkreten Projekten darum beworben - und sind damit erfolgreich.

Kurt Egger, Geschäftsführer des Druckspezialisten prinux, hat mit der Investitionsprämie eine moderne Druckmaschine mitfinanziert.
© M. Bollmann/prinux.com Kurt Egger, Geschäftsführer des Druckspezialisten prinux, hat mit der Investitionsprämie eine moderne Druckmaschine mitfinanziert.

Die Investitionsprämie kam zur rechten Zeit”, sagt Kurt Egger, Geschäftsführer des Wiener Druckspezialisten prinux, der seit 21 Jahren auf die Herstellung von Briefpapier, Stempel, Kuverts, Visitenkarten und weiteren Produkten spezialisiert ist. 1400 Unternehmen in ganz Europa zählt prinux heute zu seinen Kunden. Egger führt dies auf die effiziente IT-Unterstützung zurück, die den Betrieben die Bestellung ihrer Drucksorten ganz einfach macht. „Früher hat man beispielsweise bei Visitenkarten noch E-Mails hin- und hergeschickt, hat Texte und Logos manuell gesetzt, die Druckvorschau mehrmals abgeglichen und dann endlich produziert. Heute machen wir das mit einem Web-to-Print System, bei dem der Kunde in Echtzeit sieht, wie es aussieht und was er gleich per Knopfdruck bestellt”, erklärt Egger. Dank Digitalisierung also alles viel einfacher als früher.

Wolf Plettenbacher, Chef der Wiener IT-Firma Conbrain Solutions, hat mit der Investitionsprämie in Künstliche Intelligenz investiert.
© Claudia Blake Photography Wolf Plettenbacher, Chef der Wiener IT-Firma Conbrain Solutions, hat mit der Investitionsprämie in Künstliche Intelligenz investiert.

Gedruckt wird aber immer noch analog - und eben dafür hat Egger die Investitionsprämie des Bundes genutzt. „Wir haben unsere zwölf Jahre alte Druckmaschine getauscht und konnten diese Investition dank der Prämie vorziehen”, sagt Egger. Auch sein Unternehmen habe durch die Pandemie stark gelitten und hätte diese Anschaffung ohne Unterstützung bis heute nicht umsetzen können. In Summe hat prinux 475.000 Euro investiert, die neue Druckmaschine und die dazugehörenden Server wurden mit rund 38.500 Euro gefördert. „Die neue Maschine bringt uns eine höhere Produktionssicherheit und neue technische Möglichkeiten. Wir können jetzt einen größeren Farbraum abdecken und haben die Kapazität gesteigert”, sagt Egger. Verbunden war die Anschaffung auch mit einem (nicht geförderten) Ortswechsel: Der Acht-Mitarbeiter-Betrieb übersiedelte vom 7. in den 21. Bezirk und hat nun viermal so viel Produktionsfläche zur Verfügung. Das erleichtert, den Materialfluss besser zu organisieren.

In Künstliche Intelligenz investiert

Eine große Investition hatte auch das Wiener IT-Unternehmen Conbrain Solutions zu meistern - und zwar die Programmierung einer völlig neuartigen Software, die mit Künstlicher Intelligenz arbeitet und eine Früherkennung von Krisen und Risiken bei Bauprojekten leistet. „Wir haben der Software bauspezifische 18.500 Begriffe und Kontexte mit jeweils einem eigenen Risikowert beigebracht und 6500 Sätze definiert, die eine Emotionenanalyse ermöglichen”, erklärt Geschäftsführer Wolf Plettenbacher, der das innovative Start-up 2019 gegründet hat und mit der Investitionsprämie das neue Werkzeug für bauausführende Unternehmen so mit vielen zusätzlichen Features umsetzen konnte. Knapp 90.000 Euro umfasste die Investition, rund 12.500 Euro hat er als Unterstützung bekommen. Seit Anfang des Jahres ist er nun mit der Software am Markt und erleichtert der Bauwirtschaft nun, Fehlentwicklungen umgehend zu erkennen - und nicht erst Monate später. „Unsere Software analysiert permanent und vollautomatisch die Texte in allen Dokumenten wie Schreiben, E-Mails, Protokollen, die im Zuge eines Projekts anfallen, und erkennt Begriffe und Emotionen, die auf ein Risiko für das Bauvorhaben hinweisen. Auf einem übersichtlichen Dashboard sieht das Projektteam dann sofort, wo es genauer hinsehen muss - und kann gegensteuern”, erklärt Plettenbacher. Auch alte Projekte können ins System eingespielt werden, um für die Zukunft zu lernen.



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