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Internet wird immer gefährlicher

Zahlen, Daten, Fakten zur Cyberkriminalität und wie Sie sich schützen können

© WKW

Eingeschleuste Viren, Datendiebstahl, Betrug, gehackte Server, Cyber-Mobbing: Die Bandbreite der kriminellen Aktivität im Internet wird immer größer, und es werden auch immer mehr Fälle zur Anzeige gebracht. Mit mehr als 13.100 Anzeigen war 2016 das bisherige Rekordjahr - ein Plus von rund 31 Prozent gegenüber 2015. Überdurchschnittlich stark gestiegen ist die Zahl der Anzeigen im Osten Österreichs sowie in Vorarlberg. Erstmals neu erfasst in der Statistik ist Cyber-Mobbing, das seit 1. Jänner 2016 ein krimineller Tatbestand ist. Gleich im ersten Jahr wurden hier mehr als 300 Anzeigen registriert. Beachtlich ist auch der wirtschaftliche Schaden, der Privaten, Unternehmen, Organisationen und der öffentlichen Hand durch Internet-Kriminalität entsteht: So liegt laut einer Befragung des Kuratoriums für Verkehrssicherheit der durchschnittliche Schaden durch Internet-Betrug bei 480 Euro pro Fall, beim Diebstahl von sensiblen Daten gar bei 1200 Euro. Hinzu kommen psychische Schäden: 72 Prozent der Befragten gaben an, durch den Vorfall eine mittlere bis starke seelisch-emotionale Beeinträchtigung erlitten zu haben  


cyber


Tipps gegen Cyber-Kriminalität

  • Bei Passwörtern Zahlen und Buchstaben kombinieren und immer wieder wechseln.
  • Bei Online-Zahlungen immer sichere Verbindungen (https://) verwenden, nie ein öffentliches WLAN dafür verwenden.
  • Sorgsam mit persönlichen Daten umgehen, v.a. mit Kontodaten.
  • Kontoauszüge regelmäßig überprüfen.
  • E-Mails von Unbekannten löschen und enthaltene Dateien oder Links nicht öffnen.
  • Kostenfreie Internet-Seiten wie www.watchlist-internet.at nützen - hier sind bekannte Fake-Shops angeführt.
  • Misstrauisch sein bei Angeboten, die viel günstiger als im regulären Handel sind.

Quelle: Versicherungsverband Österreich(VVO)


 

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