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Insolvenzrecht ändern, um Betriebe zu halten

Kommentar von Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien

Walter Ruck
© ian ehm

Die Corona-Wirtschaftskrise hat in vielen Unternehmen keinen Stein auf dem anderen gelassen. Nicht wenige mussten wegen plötzlicher Umsatzeinbrüche extreme finanzielle Belastungen auf sich nehmen. Diese gefährden nun die Zukunft der Betriebe. Weil Insolvenzverfahren vorübergehend aufgeschoben wurden, sehen wir diese dramatischen Entwicklungen noch nicht in der Insolvenzstatistik. Doch das wird sich in den kommenden Monaten ändern.

In der Wirtschaftskammer Wien haben wir daher konkrete Vorschläge erarbeitet, wie das heimische Insolvenzrecht adaptiert und modernisiert werden kann, um wirtschaftspolitisch einen zukunftsweisenden Weg zu gehen.
Walter Ruck

Durch Corona steigt der Handlungsdruck

Unsere Reformpunkte zielen darauf ab, möglichst viele Betriebe und Arbeitsplätze zu erhalten - und zwar durch einen frühen Sanierungsbeginn, bevor noch ein Insolvenzgrund vorliegt, bevor der Betrieb zahlungsunfähig ist. Wird die Sanierung zeitig gestartet, soll das Unternehmen außerdem durch Zahlungserleichterungen bei den Abgaben unterstützt werden. Weiters haben wir Vorschläge entwickelt, wie es attraktiver wird, frisches Kapital über stille Beteiligungen in die Unternehmen zu bekommen. Auch ohne die aktuelle Krise ist eine Reform des Insolvenzrechts notwendig, damit vorübergehende Schwierigkeiten in einem Betrieb nicht zu seinem sofortigen Aus führen. Durch Corona steigt der Handlungsdruck allerdings nun massiv.



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