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Innovativste Betriebe mit Mercur '22 ausgezeichnet

Gewinner: Digitale Vermittlungsplattform für Museen, innovative Prothese Kenevo, pflanzenbasierter Fisch via 3D-Druck, 3D-Druck für industrielle Serienfertigung

Gewinner auf der Bühne
© Bock/WKW Im Bild v.l.: Harald Sima und Rainer Locher (Ottobock), Robin Simsa (Revo Foods), Kasra Seirafi und Anna Konrath (Fluxguide), Robert Gmeiner und Kathrin Wallner (Cubicure), Alexander Biach (WK Wien)

Die innovativsten Unternehmen der Bundeshauptstadt stehen fest. Gestern Abend zeichnete die Wirtschaftskammer Wien im Rahmen der Preisverleihung die diesjährigen Sieger des Mercur Innovationspreises aus:

Mit dem Mercur holen wir jene Unternehmen vor den Vorhang, die durch ihre Innovationskraft strahlende Leuchttürme am Wirtschaftsstandort sind. Sie tragen maßgeblich dazu bei, dass Wien im internationalen Wettbewerb besteht und als Innovations-Hub wahrgenommen wird. Und gerade jetzt in schwierigen Zeiten sind Investitionen in Forschung und Entwicklung enorm wichtig. Innovative Unternehmen sind die unersetzlichen Antreiber einer Volkswirtschaft.
Alexander Biach, Vize-Direktor der Wirtschaftskammer Wien

Die Bewertung der heuer insgesamt 95 Einreichungen – um 22 mehr als zuletzt – erfolgte traditionell im Vorfeld durch das Industriewissenschaftliche Institut. Die Gewinner des Mercur sind auch gleichzeitig für den „Staatspreis Innovation“ nominiert, der im Herbst verliehen wird.

Wien ist Innovationsstandort Nummer

Dass Wien generell der innovative Hotspot des Landes ist, zeigt ein Blick auf die Zahlen: „Wien ist mit fast einem Drittel der Gesamtaufwendungen für Forschung und Entwicklung im Wert von 3,3 Mrd. Euro klar das Schwergewicht und der Forschungsstandort Nummer 1 in Österreich“, so Biach. Auch im Vergleich mit anderen europäischen Städten muss Wien den Vergleich nicht scheuen, liegt Wien doch unter den Top 5 – also weit über dem EU-Durchschnitt. Eines der Stärkefelder ist der Sektor Life Science mit 37.595 Beschäftigten in 554 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und anderen relevanten Organisationen.

Die Preisträger des Mercur '22

Kategorie Kreativität

Fluxguide Ausstellungssysteme GmbH mit der digitalen Vermittlungsplattform MuseumStars

MuseumStars wurde 2020 während des ersten Lockdowns geboren. Es ist eine sofort einsetzbare Software-as-a-Service-Plattform, die es allen Museen ermöglicht, ihr kollektives Wissen in ein innovatives Bildungs- und Lernangebot zu verwandeln. Informationen werden nicht nur konsumiert, sondern direkt angewandt und spielerisch erlernt. MuseumStars bietet lokalen Kultureinrichtungen die Chance, Teil einer globalen Plattform zu sein, auf der alle Museen miteinander verbunden sind. Aktuell sind 100 Museen mit an Bord – Tendenz steigend. 

Kategorie Gesundheit

Ottobock mit der innovativen Prothese Kenevo

Das österreichische Entwicklerteam brachte 2021 die innovative neue Version des Kenovo auf den Markt. Die Beinprothese sorgt mit neuer Technologie für mehr Sicherheit und Selbstvertrauen – vor allem bei älteren und weniger aktiven Menschen nach einer Amputation; etwa aufgrund von Krebs, Unfällen oder Diabetes. Sie hilft dabei, wieder aktiv am Leben teilzunehmen und den physischen Abbau zu verhindern. Für eine stetige Weiterentwicklung wurde die „Cockpit App“ eingerichtet, die es erstmals in einem strengen datenschutzrechtlichen Rahmen erlaubt, Nutzerdaten auszuwerten.

Kategorie Nachhaltigkeit

Revo Foods mit pflanzenbasiertem Fisch via 3D-Lebensmitteldruck

Das Lebensmittel-Start up aus Wien entwickelte neue Verfahren zur 3D-Texturierung von pflanzlichen Proteinen basierend auf 3D-Lebensmitteldruck. Der Fokus liegt auf Lachsfilets und Thunfischsteaks. Mit ein Grund dafür ist, dass die Population mehrerer kommerziell gefangener Fischarten durch Überfischung stark gefährdet wird und zum Aussterben von beinahe der Hälfte aller Fischarten führen könnte. Das Herstellungsverfahren basiert auf thermomechanischer Extrusion von protein- und faserreichen Lebensmittelinhaltsstoffen in einem schichtweisen Aufbau. 

Kategorie Digitalisierung

Cubicure GmbH mit 3D-Druck Cerion® für industrielle Serienfertigung

Cerion® leitet mit dieser völlig neuen Drucktechnologie das Zeitalter der werkzeuglosen Fertigung ein, indem es die traditionellen Beschränkungen der Stereolithographie überwindet: Das System ist vollständig skalierbar und auch für den industriellen Seriendruck von Kunststoffbauteilen geeignet. Neben der zeitlichen Einsparung ist er im Vergleich zu Spritzguss auch kostengünstiger und besticht mit einem geringeren Stromverbrauch.

Innovationspreis mit über 30-jähriger Tradition

Der Mercur Innovationspreis wird seit 1987 jedes Jahr an die innovativsten Betriebe Wiens vergeben. Insgesamt gab es bereits 184 Preisträger. Wiener Unternehmen können sowohl Produkt- als auch Prozessinnovationen einreichen; vorausgesetzt, die eingereichten Projekte sind entweder bereits auf dem Markt oder eine wirtschaftliche Verwertung steht unmittelbar und nachweislich bevor.

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