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Infrastruktur ist die Basis für Wohlstand

Von DI Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien

© Ian Ehm

Stellen Sie sich vor, Sie müssten Ihren Betrieb in einer Gegend ansiedeln, in der es keinen ordentlichen Handyempfang gibt und das Internet nur im Schneckentempo verfügbar ist. Der nächste Flughafen ist weit entfernt, die Straßen zu Ihnen sind holprig, eine Bahnstation gibt es seit vielen Jahren nicht mehr. Auch an öffentlichen Einrichtungen mangelt es - keine Schule, kein Postamt, keine Beratungsstellen. Solche Orte gibt es in Österreich. Wien ist hier freilich anders. Doch die Erwartungen an Wien sind auch andere. Denn unsere Stadt hat sich mit den Metropolen der Welt zu messen, mit den international erfolgreichsten Wirtschaftsstandorten. Mit ihnen stehen wir im Wettbewerb. 

Der Blick für die große Bedeutung einer bestmöglichen Infrastruktur ist in Wien und Österreich zuweilen verstellt. Das zeigt sich auch in oft extrem langen Verfahren, die wichtige Projekte unendlich in die Länge ziehen - oder ganz verhindern.
Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien

Viele Betriebe verstehen daher nicht, warum der Flughafen Wien nicht ausgebaut werden darf, wo doch bekannt ist, dass im Jahr 2025 die vorhandenen Kapazitäten aller Voraussicht nach erschöpft sein werden. Andere wundert es, warum man den fertig geplanten und ausfinanzierten Lückenschluss bei der Nordostumfahrung S1 nicht endlich schließt und noch immer über den Lobautunnel diskutiert. Und wieder andere ärgern sich in der Stadt immer noch über fehlende Breitbandverbindungen. Der Blick für die große Bedeutung einer bestmöglichen Infrastruktur ist in Wien und Österreich zuweilen verstellt. Das zeigt sich auch in oft extrem langen Verfahren, die wichtige Projekte unendlich in die Länge ziehen - oder ganz verhindern. Daher brauchen wir einen Standortanwalt, der bei Streitigkeiten über Projekte vor Gericht die Interessen des Wirtschaftsstandorts mit Parteienstellung vertritt. Am Beispiel der dritten Flughafenpiste sieht man deutlich, dass dieser gefehlt hat. Wie viele dieser Rückschläge können wir uns noch leisten?

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