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Industrielehre: Spannend und abwechslungsreich – der Lehrberuf Labortechnik- Biochemie am Beispiel Ottakringer

Die Ottakringer Brauerei bildet angehende LabortechnikerInnen ­mit Schwerpunkt Biochemie aus. Die Karrierechancen für die Nachwuchskräfte sind gut, denn der Bedarf an Labor-Fachkräften wird weiter steigen

Nuria Eckermann wird in der Ottakringer Brauerei zur Labortechnikerin mit Schwerpunkt Biochemie ausgebildet. Die Lehre ist abwechslungsreich, die Karrierechancen sind gut.
© Ottakringer Brauerei Nuria Eckermann wird in der Ottakringer Brauerei zur Labortechnikerin mit Schwerpunkt Biochemie ausgebildet. Die Lehre ist abwechslungsreich, die Karrierechancen sind gut.

Biologie und Chemie haben Nuria Eckermann schon in der Schule – sie besuchte eine AHS – am meisten interessiert. Nach der Matura begann sie ein Studium in diesem Bereich, „doch ich hab‘ rasch gemerkt, dass das für mich nicht passt. Ich wollte in die Praxis“, sagt sie. Die Lehrstelle für Labortechnik mit Schwerpunkt Biochemie in der Ottakringer Brauerei fand sie dann im Internet – und sie passte perfekt für die junge Maturantin. Mittlerweile ist Eckermann im zweiten Lehrjahr und hat ihren Schritt nicht bereut. „Der Beruf ist spannend und vielfältig, jeden Tag gibt es etwas anderes zu tun“, sagt sie. Ihre Hauptaufgabe ist die Probenentnahme und -analyse in allen Phasen des Produktionsprozesses – von den Rohstoffen über Zwischenprodukte bis hin zum verkaufsfertigen Endprodukt. 

Chemie-Interesse und handwerkliches Geschick als Grundvoraussetzung

Handwerkliches Geschick, gutes Fingerspitzengefühl sowie chemisches und mathematisches Verständnis nennt Eckermann als Voraussetzungen für die Lehre. Analytisches Denken, Geduld und Genauigkeit sind ebenfalls ein Muss, denn „auf Basis der Laboranalysen erfolgt die Freigabe unserer Produkte für den Verkauf“, unterstreicht Niklas Hilger, Leiter der Qualitätssicherung in der Ottakringer Brauerei, wo Eckermann derzeit arbeitet. Die ersten eineinhalb Jahre der Lehrzeit verbrachte sie bei Vöslauer, einem weiteren Betrieb innerhalb der Ottakringer Getränke Gruppe. Die Ausbildung im Verbund ermögliche es, eine möglichst große Bandbreite abzudecken, betont Melanie Brunner, HR Business Partnerin bei Ottakringer. „Uns ist es wichtig, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, diese Ausbildung zu absolvieren.“ Die Nachwuchsarbeit hat hier hohen Stellenwert, nicht umsonst trägt die Ottakringer Brauerei das TOP-Lehrbetriebs-Gütesiegel für hervorragende Ausbildungsarbeit. In der Brauerei ist Eckermann derzeit der einzige Lehrling im Beruf Labortechnik - Schwerpunkt Biochemie, in der gesamten Ottakringer Getränke Gruppe sind es zwei. Insgesamt bildet die Ottakringer Getränke Gruppe elf Lehrlinge in acht verschiedenen Berufen aus. 

Ausbildung zum Experten für Laboranalysen

LabortechnikerInnen mit Schwerpunkt Biochemie führen in Chemielabors chemische, physikalisch-chemische, biochemische und biotechnologische Untersuchungen an verschiedensten Stoffen durch. Dafür erlernen sie verschiedenste Verfahren. Auch der Umgang mit und die Instandhaltung von Laborgeräten ist Teil der Lehrausbildung. Ein weiterer Schwerpunkt sind Sicherheitsmaßnahmen und –standards, die in Labors einzuhalten sind.
In der Schwerpunkt-Ausbildung Biochemie stehen mikrobiologische Arbeitsmethoden im Mittelpunkt. Die Lehrlinge arbeiten z.B. an der Herstellung von Nährlösungen für Bakterien und Zellkulturen, das Mikroskop ist ihr täglicher Begleiter.

Die Lehre wurde modularisiert

Der Lehrberuf Labortechnik wurde 2015 modularisiert, die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre. Basis ist eine zweijährige Ausbildung im Grundmodul "Labortechnik". Danach haben Lehrlinge die Wahl zwischen drei Hauptmodulen - Biochemie ist eines davon - mit jeweils eineinhalbjähriger Ausbildungsdauer.
 

Achtung!

Die Höhe des Lehrlingseinkommens hängt davon ab, ob der Ausbildungsbetrieb dem Gewerbe, der Industrie oder dem universitären Sektor angehört.

  • Im 1. Lehrjahr variiert die Höhe zwischen 551 Euro (Gewerbe) und 974 Euro (Industrie).
  • Im letzten Lehrjahr liegen die Beträge zwischen 1.496 Euro (Gewerbe) und 1.704 Euro (Industrie).
Tipp!
Unter „Industrielehre“ erfahren Sie nächste Woche alles zum Lehrberuf Holztechnik mit Schwerpunkt Fertigteilproduktion.



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