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Industrieforum 2018: Die wirtschaftlichen Herausforderungen der Digitalisierung

Die positiven Effekte der Digitalisierung und ihre Tücken: Industrieforum mit Oxford-Professor Mayer-Schönberger und WKÖ-Präsident Mahrer widmete sich Big Data und Co

WKÖ-Präsident Harald Mahrer mit den Gastgebern und Oxford-Professor Viktor Mayer-Schönberger.
© WKW, Florian Wieser WKÖ-Präsident Harald Mahrer mit den Gastgebern und Oxford-Professor Viktor Mayer-Schönberger.

„Big Data ist eine große Chance für die Wirtschaft.“ Da sagte Viktor Mayer-Schönberger, Professor am Oxford Internet Institute und einer der gefragtesten Experten für Digitalwirtschaft beim heurigen Industrieforum vor rund 150 Gästen inklusive WKÖ-Präsident Harald Mahrer. Dabei zeigte er Vorteile und Gefahren der Digitalisierung anschaulich auf.

Auf der Habenseite: „Mit der zur Verfügung stehenden Datenmenge kann man die Welt besser verstehen und bessere Entscheidungen treffen. Wer Fakten zur Verfügung hat, muss nicht auf sein Bauchgefühl vertrauen.“ Als Beispiel führte er eine Datenanalyse an, dank der nun frühzeitig erkannt werden kann, wenn Frühchen sich in Lebensgefahr befinden. Dadurch konnte schon vielen Babys das Leben gerettet werden.

Aber natürlich gäbe es auch Herausforderungen in der Digitalwirtschaft. Früher habe es eine klare Aufteilung gegeben, so Mayer-Schönberger: Größere Firmen konnten günstiger produzieren, dem entgegen stand die Innovationskraft von kleinen, die bessere Ideen hatten. „Aber jetzt kommt Innovation nicht mehr aus menschlichen Ideen, sondern aus der Analyse von Daten. Wer viele Daten hat, der hat auch Innovationskraft.“  Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken schlägt der Oxford-Professor eine Datenteilung vor, sprich: Tech-Giganten sollen ihre Daten auch Mitbewerbern zur Verfügung stellen. „Zum einen gibt es kein Grundrecht an Daten, zum anderen wird so etwas sogar schon praktiziert: In Deutschland müssen Versicherungen Daten poolen, damit kleinere Anbieter Risikoabschätzungen machen können, für die ihre eigenen Daten nicht ausreichen.

Standort und Bildung

Neben Harald Mahrer waren zahlreiche Gäste aus der Industrie der Einladung der Industrie-Sparten aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland gefolgt. Der WKÖ-Präsident strich den wichtigen Standortfaktor „Digitalisierung“ in seiner Keynote hervor, während der Wiener Spartenobmann Stefan Ehrlich-Adám  auf sein Steckenpferd „Bildung“ setzte. „Digitale und auch technische Kompetenzen sind die Basis für den wirtschaftlichen Erfolg sowie für Innovationen und daher für die Wertschöpfung unverzichtbar. Der Masterplan für Digitalisierung im Bildungswesen des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) entspricht den Forderungen der Wirtschaft und ist daher unbedingt zu unterstützen.“

Die Tageszeitung „Die Presse“ hat im Zuge der Veranstaltung ein Interview mit Professor Viktor Mayer-Schönberger geführt. Das Interview „Selbstbestimmung bei Daten? So ein Schwachsinn!“ finden sie hier.

Industrieforum 2018

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