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Industrie und Banken: Gemeinsamer Jahresauftakt

Ausblick auf 2020: Angesichts der sich eintrübenden Konjunktur sind derzeit Vorsicht und Zurückhaltung zu spüren.

Neuhjahrsempfang Industrie und Banken
© Foto Weinwurm/www.fotoweinwurm.at

Wie schon in den Vorjahren luden die Sparte Industrie und die Sparte Bank und Versicherung der Wirtschaftskammer Wien am 10. Jänner zum gemeinsamen Jahresauftakt in die Wiener Börsesäle. Die Spartenobleute Stefan Ehrlich-Adám (Industrie) und Erwin Hameseder (Bank und Versicherung) begrüßten gemeinsam mit WK Wien-Präsident Walter Ruck und Wiens Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke 230 Vertreter aus Wiener Industriebetrieben, Banken und Versicherungsinstituten. Nach einer kurzen Bilanz des vergangenen Jahres wagten die Spartenobleute einen Ausblick auf 2020.

Bildungsbereich erfordert ein Bündel an Maßnahmen

Ehrlich-Adám hob die Initiativen gegen den Fachkräftemangel hervor, allen voran die kürzlich gestartete Industrielehre-Kampagne.

„Angesichts der sich eintrübenden Konjunktur sind in der Wiener Industrie derzeit Vorsicht und Zurückhaltung zu spüren. Das Arbeitsprogramm der neuen Bundesregierung weckt jedoch Erwartungen.“
Stefan Ehrlich-Adám

Immerhin ist der „nachhaltige und wettbewerbsfähige Wirtschaftsstandort” als Ziel bereits in der Präambel enthalten - ebenso wie die beste Bildung für alle. „Diese Überschrift fordert die Vorstellungskraft aller bildungsinteressierten Teile unserer Gesellschaft heraus”, so Ehrlich-Adám. Es benötige jedenfalls ein Bündel an Maßnahmen in allen Bereichen - von der Elementarbildung über die Lehrerausbildung bis zur Digitalisierung der Schule. Auch um Verwaltungsreformen im Bildungssektor werde man nicht herumkommen, ist er überzeugt.

Bankenstandort Österreich sichern

Auch die Sparte Bank und Versicherung startete heuer eine Lehrlingskampagne. Damit wolle man die Branchenbetriebe als moderne Unternehmen präsentieren und die richtigen Lehrlinge für eine Ausbildung gewinnen, sagte Hameseder.

„Das Jahr 2020 muss weitere Weichenstellungen bringen, um den Wirtschaftsstandort und die heimische Unternehmensstruktur abzusichern”
Erwin Hameseder

Auch das Thema Basel IV werde die Branche heuer weiter beschäftigen. Um den Bankenstandort Österreich zu sichern, brauche es noch Adaptierungen, insbesondere was die Neuberechnung des Kreditrisikos betrifft. Denn eine Änderung nach den derzeitigen Entwürfen würde sich auf die heimischen Banken nachteilig auswirken.

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