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Industrie-Obmann Menz begrüßt neuen „Pakt für Forschung und Entwicklung“ 

Industrieunternehmen Leistungsträger der F+E-Landschaft

Industrie-Obmann Menz begrüßt neuen „Pakt für Forschung und Entwicklung“
© WKÖ

„Österreichs Industrieunternehmen sind Leistungsträger der heimischen F+E-Landschaft. Damit die Betriebe im Innovationsbereich eine Stufe höher schalten können, gilt es klare Leitlinien für die weitere Entwicklung dieses so wichtigen Bereiches zu definieren. Wir begrüßen die von der Bundesregierung nun gefassten Schwerpunkte in Richtung einer Aktualisierung der bestehenden FTI-Strategie und insbesondere in der Umsetzung eines Forschungsfinanzierungsgesetzes“, betonte heute, Mittwoch, Sigi Menz, Obmann der Bundessparte Industrie in der Wirtschaftskammer Österreich, „da damit den Unternehmen und Forschungsförderungseinrichtungen endlich eine lang geforderte längerfristige Planbarkeit ermöglicht wird“. 

Die Bruttoinlandsausgaben für Forschung und Entwicklung werden in Österreich heuer über 12 Mrd. Euro ausmachen. Rund die Hälfte (49,5 %) dieser Ausgaben werden von den heimischen Unternehmen finanziert, weiterte 15,8 % kommen von ausländischen Muttergesellschaften, zusammen somit 65,3 % von der Wirtschaft. Die heimische Forschungsquote wird mit beachtlichen 3,19 % im internationalen Vergleich einen Top-Rang einnehmen.  

Forschungs- und Innovationspolitik muss heimische Stärkefelder berücksichtigen

Aus Sicht der Industrie gelte es bei der Erarbeitung einer neuen zukunftsgerichteten FTI-Strategie auf Erkenntnisse des laufenden FTI-Review der OECD aufzubauen, die Exzellenz in der Grundlagenforschung zu etablieren, die Lücke beim Output von F&E-Investitionen zu schließen und längerfristige finanzielle Planbarkeit als Stimulus für die angewandte F&E der Unternehmen zu gewährleisten. 

„Die Schwerpunktsetzung und künftige Ausrichtung der Forschungs- und Innovationspolitik und damit die wesentlichen Handlungsfelder liegen nun vor, nun gilt es die konkrete Ausgestaltung bis 2019 zu finalisieren, die insbesondere die heimischen Stärkefelder berücksichtigen muss“, so Menz abschließend. (PWK561/US)

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