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Im Nordbahnviertel entstehen neue Geschäftsflächen für kleine Betriebe

Am Areal des ehemaligen Nordbahnhofs entsteht ein neues Viertel für Bewohner und Gewerbetreibende. Als erstes wird die Bruno-Marek-Allee Platz für kleine Geschäfte bieten.

Bau
© wkw

Das Stadtentwicklungsgebiet rund um den ehemaligen Nordbahnhof bietet auch Platz für Unternehmensansiedlungen. Die Bruno-Marek-Allee als Flaniermeile wird 2019 für die ersten gewerblichen Mieter bezugsfertig. Die Geschäftslokale in der Erdgeschoßzone des Nordbahnviertels sollen vielfältig genutzt werden. Den Anfang macht die Bruno-Marek-Allee. Dort wird gerade gebaut, die Lokale sind Anfang 2019 bezugsbereit. „Es soll ein bunter Mix an Anbietern und eine lebendige Einkaufsstraße werden. Ewas Neues, ein moderner, urbaner Lebensraum”, sagt Monika Hohenecker, von der Nordbahnviertel NBV Service GmbH. Sie und ihr Team agieren als verlängerter Arm des Bauträger-Konsortiums. In ihrer Rolle als Quartiersmanager sind sie zentraler Ansprechpartner vor Ort - für Bewohner ebenso wie für Betriebe. Eine Postfiliale, ein großer Nahversorger, und eine Bäckerei sind bereits in der neu entstehenden Bruno-Marek-Allee geplant und sichern damit die Basis-Infrastruktur. Auf der 30 Meter breiten Straße sind zehn Meter in der Mitte für Individualverkehr und die Straßenbahn vorgesehen, eine Multifunktionszone von zehn Meter links und rechts steht für Schanigärten und Aufenthaltsbereiche zur Verfügung. Auf Flächen in der Erdgeschoßzone soll eine kleinteilige Nutzungsvielfalt entstehen mit Raum für Gastronomie, Handel, Dienstleistung, Gewerbe und Handwerk, Kunst und vielem mehr.

Nordbahnhalle

Das rund 85 Hektar große Nordbahnviertel im 2. Bezirk erstreckt sich von der Innstraße im Norden nach Süden zwischen Nordbahnstraße und Engerthstraße bis zum Praterstern. Die Nordbahnhalle, die früher als Lager gedient hat, steht heute für unterschiedliche Nutzungen zur Verfügung, von Veranstaltungen bis zu experimentellen Arbeitsformaten wie Co-Produktion und Co-Working - organisiert wird das Programm vom Projekt „Mischung:Nordbahnhof”, unter der Leitung der Technischen Universität Wien. Rund um das Areal der Halle hat die Natur die alten Geleise zurückerobert. Dort soll der Freiraum auf rund neun Hektar als erlebbare Stadtwildnis „Freie Mitte” den Bewohnern und Besuchern weiterhin zur Verfügung stehen. Eine kleine Ausstellung in der Halle zeigt, wie die weitere Entwicklung geplant ist.

Standortfaktoren

Die bauliche Entwicklung ist auf rund der Hälfte des Areals bereits abgeschlossen. Am Standort wohnen zur Zeit rund 8000 Menschen, bis 2026 sollen es rund 20.000 werden. Ihre Kaufkraft wird etwas über dem Durchschnitt des 2. und 20. Bezirksliegen. Der Rudolf-Bednar-Park und der Bildungscampus Blume, wo Kinder und Jugendliche aller Altersschichten ab 2020 unterrichtet werden, machen das Areal besonders für junge Familien interessant. Die Frequenz für die Flaniermeile der Bruno-Marek-Allee sollen aber nicht nur die Bewohner bringen, sondern auch die rund 10.000 Angestellten des Business-Viertels am Austria Campus. Die Zentrumsnähe, man erreicht die Innenstadt in etwa zehn Minuten und die unmittelbare Nachbarschaft zum Verkehrsknotenpunkt Praterstern machen das Nordbahnviertel gut erreichbar.

Standort auf einen Blick

Drei neue eigenständige Handelszonen sind im Entstehen:

  • Bruno-Marek-Allee
  • Nordbahnstraße
  • Innstraße

Es sind auf rund 25.000 Quadratmetern Fläche zirka 65 Geschäftslokale vorgesehen. Flächen von 40 bis 1500 Quadratmetern sind verfügbar.Bis 2026 sollen in vier Bauabschnitten 5200 Wohnungen entstehen.

Das Einzugsgebiet umfasst dann rund:

  • 85 Hektar
  • 20.000 Bewohner
  • 15.000 Arbeitnehmer in den Betrieben inklusive Austria Campus
  • Zwei Bildungscampusse mit 3500 Kindern


 

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