th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Ihren Augen zuliebe: Frühjahrsputz im Auto notwendig

Im Frühjahr wird das Auto zur Keimfalle für sensible Augen: Schlecht gereinigte Klima und Belüftungsanlagen bombardieren die Augen mit Keimen, Schimmelsporen und Feinstaubpartikeln.

Autolüftung
© © pexels.com Schlecht gereinigte Klimaanlagen bombardieren das Auge mit Keimen

Der Frühling ist da – und somit ist für Millionen von Autofahrern die Zeit gekommen, die Waschstraßen zu stürmen, um ihr Fahrzeug von Feinstaub, Streusalz und Pollen zu befreien. „Leider geht die Innenreinigung aus Augensicht oft nicht weit genug“, sagt Anton Koller, Wiener Landesinnungsmeister der Augenoptiker und Optometristen. Besonders die Klimaanlage sollte mindestens einmal jährlich im Frühling überprüft werden. Denn verschmutzte Innenraum- oder Pollenfilter und Keime in der Anlage selbst sorgen dafür, dass das eigene  Fahrzeug zur Keimfalle für empfindliche Augen wird.  

„Verschmutzungen, Keime und Schimmelsporen werden direkt in das Wageninnere geblasen und dort verteilt. Die Augen reagieren auf das Bombardement mit Rötungen und Reizungen.“
Anton Koller

Gerade dann, wenn sie beim Fahren besonders beansprucht sind, tränen die Augen und das lenkt vom Straßenverkehr ab. Werden die Augen aufgrund oftmaligem Fahrens gar einer Dauerbelastung ausgesetzt, können Entzündungen der Bindehaut folgen. Besonders schlimm ist das derzeit freilich für Allergiker, deren Schleimhäute im vermeintlich geschützten Innenraum noch eine Extraportion Pollen abbekommen. Aber auch die Besitzer „unempfindlicher“ Augen sollten auf die folgenden Punkte achten: 

  • Innenraumfilter bzw. Pollenfilter ein bis zweimal jährlich austauschen. „Hier fangen sich sämtliche mikroskopisch kleinen Verunreinigungen, die Ihrem Auge schaden. Feinstaub und Streusalz spielen hier genauso eine Rolle wie Keime und Pilze“, sagt Koller. Eine mikrobiologische Untersuchung des ARBÖ fand in einem fünf Jahre nicht gereinigten Klimaanlagenfilter 600.000 lebende Bakterien, 350.000 lebende Pilze und zigtausende lebende Hefen.

  • Kältemittel prüfen und ergänzen. Wenn dieses im Laufe der Zeit entweicht, und zu wenig Kältemittel im System ist, sinkt die Kühlleistung, was nicht nur der Anlage selbst schadet. Auch der hygienische Betrieb kann nicht mehr gewährleistet werden. 

  • Desinfektion der Klimaanlage. Wenn Sie die Klimaanlage heuer zum ersten Mal einschalten, achten Sie auf den Geruch. Ist er muffig, deutet das auf Verunreinigungen hin, die durch die lange Winterpause entstanden sind. „Ihren Augen zuliebe empfehlen wir eine gründliche Desinfektion der Klimaanlage“, sagt Koller. Empfehlenswert wäre, auch im Winter dann und wann die Anlage in Betrieb zu nehmen, um solche Probleme zu reduzieren. 

  • Feuchtigkeitsschäden im Fahrzeug. „Gerade bei Autos, die nicht in der Garage stehen, sollten Sie überprüfen, ob es Feuchtigkeit an versteckten Stellen gibt, etwa im Kofferraum oder unter Fußmatten. Feuchte Stellen sind ein Nährboden für Mikroorganismen, die den Augen schwer zusetzen können“, so Koller. 

  • Brillenfit auch im Auto: Haben Ihre Brillen noch die richtige Dioptrien-Anzahl? Den passenden Blendschutz? Und befindet sich eine gute Reservebrille im Fahrzeug? Koller: „Im Rahmen des Frühjahrschecks lohnt sich ein Besuch beim Optiker – damit Ihre Augen nicht nur gegen Keime geschützt sind, sondern auch für die sichere Fahrt bestens gerüstet sind.“ 

Der Landesinnungsmeister rät: „Achten Sie beim Frühjahrsputz Ihres Fahrzeugs auf den einwandfreien Zustand der Belüftung und der Klimaanlage und auf die richtige Brille und Reservebrille. Denn sind die Augen bereits durch die Autofahrt gereizt, reagieren sie auch auf weitere Stressoren im Alltag, wie Feinstaub auf der Straße oder Pollen, besonders empfindlich.“

Das könnte Sie auch interessieren

  • Information und Consulting
Alexis Johann im Gespräch

„Das ist die Chance jeden Tag erfolgreich zu sein“

Alexis Johann, Geschäftsführer styria digital one, über die Veränderungen der Kundenkommunikation in Zeiten von Facebook, Twitter und WhatsApp. mehr

  • Gewerbe und Handwerk
Pflegerin und Patientin im Rollstuhl

WK-Janisch an Stadt Wien: Zusätzliche Förderung für 24-Stunden-Betreuung entlastet das Budget!

Pflegeregress: Angesichts der Mehrkosten von 111 Mio. Euro sollte Wien dringend einen Blick ins Burgenland werfen mehr

  • Bank und Versicherung

„Finanz- und Risikomanagement“ Zertifikatsverleihung 2017

Spartenobmann Hameseder und der Präsident des Wiener Stadtschulrates, Himmer, überreichen die Dekrete zum Abschluss des Lehrgangs Finanz- und Risikomanagement an 50 HAK SchülerInnen mehr