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Hotellerie- Obfrau Andrea Steinleitner: Vermieterdaten endlich offenlegen

Die Stadt hat die Verhandlungen mit Airbnb zur Offenlegung der Vermieterdaten abgebrochen. In Deutschland wird die Online-Plattform bereits in die Pflicht genommen

Hotel
© © Brian Jackson - Fotolia.com

Seit der Novelle des Tourismusförderungsgesetzes im Jahr 2017 besteht für Vermittlungsplattformen zur touristischen Wohnraumvermietung die Pflicht, die Daten der Vermieter an die Gemeinde Wien zu übermitteln. „Einige Plattformen haben dies bereits getan, aber nicht der Marktleader Airbnb, der sich auch weiterhin beharrlich weigert, seine Vermieterdaten offen zu legen. Als Begründung wird der Datenschutz vorgeschoben”, ärgert sich Andrea Steinleitner, Obfrau der Fachgruppe Hotellerie der Wirtschaftskammer (WK) Wien.

„Wir fordern die bundesweite Einführung einer Autorisierung und Registrierung.”
Andrea Steinleitner, Obfrau der Fachgruppe Hotellerie, WK Wien

Die Stadt hat nach zwei Jahren die Verhandlungen mit der internationalen Onlinebuchungs-Plattform nun abgebrochen. „Sehr bedauerlich, aber nachvollziehbar.” „In Deutschland kann sich Airbnb nun nicht mehr hinter dem Datenschutz verstecken”, so Steinleitner. Denn laut einem Urteil des Münchner Verwaltungsgerichtshofes muss Airbnb deutsches Recht befolgen und seiner Pflicht nach Datenbekanntgabe nachkommen. „Folgt man dem bayrischen Urteil, so muss auch österreichisches Recht für Airbnb in Wien gelten”, fordert Steinleitner.

Online-Buchungsplattform picken sich nur die Rosinen aus dem Kuchen

Nur mit der Abführung der Ortstaxe sei es noch lange nicht getan. „Wir fordern eine bundesweite Registrierung zur Datenoffenlegung, nur so können alle in die selbe Pflicht genommen werden”, so Steinleitner. Wichtig vor der Registrierung sei eine Autorisierung, damit eine Registrierung nur auf Grund veifizierter Daten erfolgen kann. „Die Wiener Hotellerie stöhnt unter der Flut von Auflagen und Vorschriften, während sich eine Online-Buchungsplattform nur die Rosinen aus dem Kuchen pickt”, so Steinleitner. Es gehe nicht an, dass ein internationaler Großkonzern sich seiner Pflichten entzieht, während dem angespannten Wiener Wohnungsmarkt Wohnungen entzogen werden. Die Forderungen für 2019 sind klar definiert: „Unser Ziel ist, dass die Daten der Vermieter von den Online-Plattformen offen gelegt sind. Darüber hinaus muss jeder Vermieter über eine autorisierte Registriernummer verfügen, um auf Online-Plattformen aktiv zu sein”, erklärt Steinleitner.



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