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Hotel Schani setzt auf Digitalisierung

Viele reden über Digitalisierung, im Hotel Schani hinter dem Wiener Hauptbahnhof wird sie gelebt. Von der Buchung über den Check-in, den Zimmerschlüssel und die Bezahlung bis zur Rechnung läuft im Hotel Schani alles elektronisch. Am Computer oder per App - je nachdem was die Digital Natives wünschen.

Hotel-Betreiber Benedikt Komarek will mit Digitalisierung benutzerfreundlich agieren
© Robert Polster Hotel-Betreiber Benedikt Komarek will mit Digitalisierung benutzerfreundlich agieren

Als sich Benedikt Komarek 2007 überlegte, ein Hotel zu eröffnen, steckte die Digitalisierung in der Hotellerie noch in den Kinderschuhen. Er wollte ein individuell gestaltetes Hotel mit Designanspruch und Wiener Flair in zentraler Lage und einem einfachen System für den Gast. „Wir haben uns also die guest  journey angeschaut, von der Buchung bis zur Abreise, und wollten, dass der Gast so wenig Zeit wie möglich mit diesen Dingen verbringen muss”, erzählt Komarek.

Eine klassische Rezeption braucht das Hotel Schani nicht - der Check-in erfolgt online oder an der Hotelbar, der Zimmerschlüssel kommt über eine App auf das Mobiltelefon. Hinter der Bar gibt es das Frühstücksbuffet, rechts oben einen Coworking-Space
© Arnold Poeschl Eine klassische Rezeption braucht das Hotel Schani nicht - der Check-in erfolgt online oder an der Hotelbar, der Zimmerschlüssel kommt über eine App auf das Mobiltelefon. Hinter der Bar gibt es das Frühstücksbuffet, rechts oben einen Coworking-Space

Als er Anfang 2013 mit dem Bau des Hotels Schani begann, hatte er sein Konzept gefunden: Ein digital durchdachtes Haus, bei dem der Gast im Internet selbst sein Zimmer aussuchen und buchen kann und der pre-Check-in - wie beim Fliegen - 48 Stunden vor Ankunft erfolgt. Wer die Schani-App nutzt, bekommt den Zimmerschlüssel auf sein Mobiltelefon, die Rechnung wird per Mail versendet und am Abend vor der Anreise automatisch von der angegebenen Kreditkarte abgebucht.

„Bei uns gibt es kein langes Anstellen an der Rezeption bei Ankunft oder Abreise, der Gast hat also mehr Zeit für seinen Aufenthalt und die Rezeptionisten mehr Zeit für Concierge-Tätigkeiten.”
Benedikt Komarek

Eigentlich gibt es im Hotel Schani gar keine Rezeption, vielmehr ist die Bar in der Lobby der Treffpunkt für Gäste und Anrainer. „Die Bar in der Lobby ist unser zentrales Kommunikationselement”, sagt Komarek.

So viel Komfort wie möglich, in zentraler Lage zu günstigem Preis

Seine Gäste sind zu rund 45 Prozent individuell reisende Urlauber und zu 55 Prozent Businessreisende, im Schnitt verbringen sie zwei Tage im Hotel, die Auslastung des Hauses liegt laut Komarek bei 78 Prozent. Neben insgesamt 135 Zimmern in den drei Kategorien „Smart Street”, „Smart Garden” und „Smart Maisonette” verfügt das Hotel Schani auch über einen Seminarraum und einen Coworking-Space mit zwölf Arbeitsplätzen. Gäste können ihn gratis nutzen, Wiener Unternehmer sich auch fix einmieten, wenn sie das möchten, oder sie buchen ihn flexibel bei Bedarf. Bei der Zimmergestaltung habe man darauf geachtet, den vorhandenen Platz so ökonomisch wie möglich zu nutzen und den Digital Natives so viel Komfort wie möglich zu bieten. „Wir wollten leistbares Wohnen für unsere Gäste”, so Komarek. Zur Ausstattung der Zimmer gehören daher ultra-high-speed WLAN, USB-Ladestecker, ein 40-Zoll-Flatscreen Fernseher und ein kleiner Arbeitsplatz. Die Bäder habe man bewusst offen gestaltet, womit auch XL-Duschen möglich waren, die WCs sind separat. Wer mehr Platz will oder braucht, bucht eine Maisonette. Ein zweiter Seminarraum wurde gerade fertiggestellt. „Um die hohe Nachfrage nach individuellen Seminarräumen zu decken, haben wir in Rekordzeit einen Event Space am Dach errichtet”, so Komarek. Dort gibt es nun zwei individuell gestaltbare Räume - inklusive Blick über das neue Sonnwendviertel. Auch eine Photovoltaikanlage kam im Zuge des Ausbaus hinzu.

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